ORDO II.
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t. 3. D. Salsola altissima Lixn. Suaeda altissima Pah.
ill. t. 42.
Blattblfithiger G. $. Die Wurzel treibt viele Stengel, die sehrästig sind. Die saftigen Blätter haben an ihrer Basis einen 3-blüthigenStiel. Es finden sich 3 Griffel. In der Nähe der Salinen in Italienund Russland.
1186. Ch. maritiminn L. foliis subulatis semicy-Ilndricis, floribus axiiJaribus sessilibus glomeratis. Engl,bot. 630. El. D. 489. Salsola marit. MB. caps. Suaeda
chenopodioides Pall.
Meerstr ands - G. ©. 7. 8. Der aufrechte Stengel ist sehr ästig;dabei eckig, 2-theilig, kahl, rothliniirt und fusshoch. Die glatten,saftigen Blätter haben einen salzigen Geschmack und stehen abwech-selnd. Die ungestielten Blütlien stehen in Knäueln in den Blattwinkeln.Es finden sich 2 Deckblätter. Der Saame ist fein gestreift und glän-zend. Er variirt mit rothem Stengel, Blättern und Blüthen. Am Meer-gestade; Oldenb. Jever, Holst. Pomm. Barby, Halle.
Die Sprossen der jungen Blätter von 1170, 1171, 1173,1175, und 1177können als wohlschmeckende Gemüse benutzt werden; vorzüglich verdientin dieser Hinsicht Nr. 1170. angebaut zu werden, wie diess in Englandschon längst geschieht. Der Bastard-G. ist nicht die verdächtige Pflanze,wofür man sie ehedem hielt, und sie wahrscheinlich mit dem schwar-zen Nachtschatten verwechselte. Der Saame von dem weissen G. wirdals Grütze benutzt und zu Brot verbacken. Besondere Aufmerksamkeitverdient der wohlriechende G. er liefert einen sehr gesunden, kräftigenThee und war ehedem unter dem Namen: mexikanischer Thee, sehrbekannt. In den Apotheken führte man und zum Theil noch jetzt:von dem Dorf - G. Boni Henrici herha; von dem rothen. G. Atripli-cis sylvestris herha; von dem eichenblätterigen G. Botryos herha , se-minu; von dem wohlriechenden G. Botryos mexicanae herha; und vondem stinkenden G. Vulvariae seu Atriplicis olidae herba. Diesesletztere dient gequetscht und frisch aufgelegt ganz vorzüglich zur Rei-nigung der Geschwüre bei Thieren. — Der Saame von dem vielsaa-migen G. wird zum Fischfang gebraucht. •— Der hlattblüthige G.kann mit Vortheil zur Bereitung der Soda benutzt werden.
Kochia, Köchle.
1187. K. hirsuta Nolte: herbacea, hirsuta, foliisHnearibus obtusis, floribus geminatis axillaribus, calycis