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1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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CLASSIS V. SPECIES.

Rauhes L. tj. 7. 8. Durch die noch feinerund vielfacher zusammen-gesetzten Blätter, dünne Behaarung, und weissen Blüthen leicht vonvorigen zu unterscheiden. Schweiz, Sikltyrol.

Von dem breitblätterigen L. hat man in den Apotheken: Gentianaealbac radix; von dem gemeinen L. führt man: Sileris montani semina,die durch Destillation ein wohlriechendes, grünes Oel geben und vonden Alpenbewohnern zur Würzung ihrer Speisen und Getränke gebrauchtwerden.

271 (u. 3. p. 276) D a U c u s, Mohrrübe .

1221. D. Carola L. seminmn costis setoso-hispidis,caule foliisijue hispidis: laclnulis incisis, superioribus linea-ribus. Fl. D. 723. Engl. b. 1174. Gaeuts. 1. t. 20.f. 4. Schk. t. 61. D. polygamus Jacq. h. viud. t. 78.Caucalis Carola Roth.

Wilde M. ij. 6 — 8. Die spindelförmige, gelbe Wurzel ist gewürz-haft. Der aufrechte, gestreifte Stengel ist steifhaarig und 2-theiIig.Die 3-fach gefiederten Blätter sind zottig. Die allgemeine Hülle istmeist 10-blätterig, die Blättchen sind 3- oder ftederspaldg; die beson-dern sind einfach oder fiederspaltig. Die Blüthen am Rande sind oftweiblich, in der Mitte unfruchtbar: die Blätter 2-spaItig. Das mittelsteBlüthchen ist gewöhnlich schön purpurroth, etwas fleischig; die übrigenweis«. Auf Triften, an Zäunen; Rainen.

Durch Cultur hat man die gemeine gelbe Möhre; die wcisse; diegoldgelbe; die rothgelbe; und die kleine Frühkarotte. — Die mannich-faltige Benutzung derselben als Gemüse ist allgemein bekannt. Ausser-dem schneidet man sie in kleine Würfel, trocknet und mischt sie demKaffee bei. Der durch Kochen verdickte Saft ersetzt an vielen Speisenden Zucker und wird in Thüringen allgemein zu dem Brote genossen.Er ist dort als ein wirksames Mittel bei Halsbeschwerden und bei denWürmern der Kinder bekannt. Die Ueberbleibsel von der Bereitungdes Safts benutzt man zu einem gesunden Tranke und den letzten Ab-fall zum Viehfutter. Die geriebene Wurzel ist mit anderm Futter ver-mischt eine gesunde Nahrung für Nachtigallen und andere Vögel. Dasstark abgebrühte Kraut ist dem Spinat weit vorzuziehen. Das Gewächsist für alles Vieh eine gute Mästung. Mit dem reinen, ungekochtenSaft der rothgelben Wurzel färbt man die Butter und sie erhält dadurcheinen angenehmen Geschmack. Ehedem führte man: Hauet si.lvestris

semina.