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CLASSIS Y. SPEC1ES.
Kü nun eiblätterige S. 1[. 7— 9. Der aufrechte, kahle Stengelwird 2— 3 Fuss hoch. Die hautartigen Kanten sind wellenförmig hin-und hergebogen. Die abwechselnden Blätter stehen aufrecht. Die ge-furchten Blattstiele sind am Grunde häutig und bilden eine kurzeScheide. Die Bildschirme sind vielstrahlig und dicht. Die Blättchender besondere Hfille stehen ab, sie biegen sich mit der Zeit herab undwerden roth. Die umgeschlagen - herzförmigen Kronenblätter sind vorder Oeffnung roth, dann weisslich. Die am Rande häutige Frucht istmit 3 erhabenen Strichen bezeichnet. Auf sumpfigen Plätzen in ganzDeutschland.
283. (14. p. 277.) Levisticum, Liebstöckel.
1259. L. o ffici 11 a I e Koch, loliis magnis mullipli-cibus, lblioLis l'lioinbeis supevne incisis. Ligusticujii LevisticumLikk. Schk. t. 68. Gaf.rtv. 2. t. 85. 11 2. Hayste Arziigw.V1L 6. Levisticum, vulgare Motus. h. 3. s. 9. L 3. I'. 1.Angelica Levisticum Alt,. A. paludapifblia Lam.
Gemeiner L. 1t. 6 — 8. Die dicke spindelförmige Wurzel ist in-wendig weisslich und hat in der Mitte ein gelbliches Mark. Aus ihrkommen mehrere 4 — 7 Fuss hohe Stengel, die aufrecht , gestreift undkahl sind. Die gestielten, abwechselnden Blätter ‘ sind doppclt-gedreit:die keilförmigen Blättchen geadert und glänzend. Die hohlen Blatt-scheiden umfassen den Stengel; sie sind gestreift und kahl. Die ge-wölbten Bildschirme haben gegen 15 Strahlen und Hüllen mit 6 — 8lanzettförmigen, häutigen und zurückgeschlageiien Blättchen. Die Blätt-chen des Hüllchens sind auch zurückgeschlagen, aber kleiner. DieBliilhen sind blassgelb. Die eirund-länglichen Saameu sind kahl, amRande häutig und haben 3 Furchen. Auf den Apenninen in Ligurien;ist aber in Deutschland einheimisch geworden.
Der gemeine /,. besitzt einen sehr gewürzhaften Geruch und Ge-schmack ; die Landleute erwarten viel von seiner Wirkung bei Krank-heiten der Tliiere, und er kann die Stelle der kostbaren Serpentariaevirginianae JJ'urzcl (Aristolochiu Scrpenturia) sehr gut vertreten.Die Bienen gehen dem Gerüche nach und folgen gern in die Stöcke,die man damit ausreibt. Der Saft giebt ein Harz von heftigem Ge-rüche. Der Saame lässt sich wie Gewürz benutzen. Ehedem führteinan: Levistici radix, herba, semina.
9. p. 276. Oslcricuin, Osterik.
1260 . O. paluslrc Bess. lbliolis cordalis, caule sul-