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1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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ORDO II.

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Endschirme bestehen aus kleinen weissen Biüthen. Das Vaterland istungewiss, vielleicht China. Sie befindet sich seit undenklichen Zeitenin Gärten.

Der breitblätterige M. gehört zu den narkotischen Giftpflanzen, undvorzüglich zeigt die Wurzel die schädlichsten Eigenschaften. Ist dasliebste Futter für die jungen Gänse. Im südlichen Frankreich und Spa-nien hat man von diesem allgemein in den Apotheken: Berulae seu Siiherba. Das Kraut soll wie Brunnenkresse können genossen werden. —•We'Zuckerwurzel benutzt man auf mannichfaltige Weise; sie wird rohund gekocht genossen; sie enthält viel Zuckerstoff; und giebt einen vor-trefflichen Branntwein. —• Die leichteste Vermehrung geschieht durchKeime. Sie gehen im ersten Jahre in Saamen. Wenn dieser bräunlichzu werden anfängt, schneidet man die Stengel ab, damit die Wurzelgrösser und stärker wird. Des Saamens wegen lässt man so viel Sten-gel stehen als nöthig sind. Von der letztem ist gebräuchlich: Nimiradix.

285. (32. p. 278.) Berula, Beile.

1306. B. angustifolia M. K. sobolifera, cauletereli slrialo, foliis pinnatis, foliolis ineiso-serratis, umliel-lis opposilifoliis pedunculatis. S. cmgustifolium Lins. HayneArzugw. 1. 39. Engl. b. 139. Jacq. a. t. 67. S. no-diflörum El. D. 247.

S ch m al blä 11 e rige B. 2J. 7. 8. Die faserige Wurzel treibt Aus-läufer, die etwas zusammengedrückt, röhrig sind und unter dem Was-ser wurzeln; der aufrechte, kahle Stengel ist röhrig, zweitheilig und1 — 1-J Fass hoch. Die kahlen Blätter sind ungleichpaarig gefiedertund das oberste Blättchen ist 3-lappig. Die sämmtlichen Blättchen sindungestielt: die der Wurzelblätter eirund mit ungleichen Sägezähnen;die der Stengelblätter eirund-lanzettförmig und eingeschnitten gezähnt.Die runden, gestreiften Blattstiele sind kahl, röhrig und bilden an derBasis eine Scheide. Der Schirm ist vielstrahlig und ungleich; dasScliirmchen vielblüthig und ungleich. Die Hülle hat meist 5 un-gleiche , 3-spaltige oder fiederspaltige Blättchen; das Hüllchen gewöhn-lich 5, die theiis ganzrandig, theils 2 — 3-zähnig sind. Die fast glei-chen Kronenblätter sind eingebogen-herzförmig. Den länglichen Saamenfehlt das Stielchen und ihre erhabene Seite ist 5-rippig. In Gräbenund Flüssen fast in ganz Deutschland.

302. (30. p. 278.) Pirnpinella , Bibernell.

1307. P. saxifraga L. caule striato, foliis pin-