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CLASS1S V. SPEC1ES.
subrotundis. Jaciv. a. t. 210. Guimp. u. Haynk (. 30.
Cotinus Coggygria Scop.
Perücken - S. Gelbholz. Tj. 6.7. Er wird 4 — 6 Fuss hochund hat kahle, runde Zweige. Die abwechselnden Blätter sind gestielt,ungezähnt und kahl. Die grünlichweissen Bliithen bilden eine lange sehrästige Rispe. Nach der Biüthe verlängern sich die Blüthenstiele sehrund werden haarig; sie bilden dann einen verwirrten Klumpen, der nurwenig kahle Früchte enthält. Auf Bergen, in der Nähe der BadenschenBäder in Oestreich, Friaul, Istrien, Litorale, Ungarn.
Von dem Gtrbcr-S. werden Holz, Zweige und Blätter zu Lohe ge-mahlen , die man Schmuck nennt und zur Bereitung des Corduans ver-braucht. Die Früchte enthalten rüthlichen und die Wurzeln gelben Far-bestolf. In den Apotheken führt man: Sumach jlores , semina. — DieFrüchte des virginisehen S. enthalten eine angenehme Säure und dienenzur Verstärkung des Essigs. Sie dienen auch, wie die Zweige undBlätter, zur Bereitung haltbarer, schöner Farben. Mit der Lohe, dieman aus Rinde, Zweigen und Blättern bereitet, hat man mit dein bestenErfolge Kalbfelle auf englische Manier gegerbt. Die Blätter können wieTabak bereitet und benutzt werden. Auch die Blätter des kahlen S.können wie Tabak benutzt werden und enthalten nebst Zweigen undRinde Gerbestoff. — Der Copal-S. ist einer von den Bäumen, die dasCopalharz (Gummi Copal ) liefern, das in durchsichtigen, hellgelben,auf dem Bruche glatten und glasichten Stücken zu uns kommt. — Derwurzelnde S. hat sehr schädliche Eigenschaften, die sich sogar bei demBerühren des Gewächses äussern. Auch der Copal-S. ist giftig und esist bei dem Verpflanzen desselben Vorsicht zu empfehlen. — Der Pe-rücken-S. ist ein sehr nützlicher Strauch; das seidenartig glänzendeHolz giebt die feinsten Fourniere und färbt, wie die Rinde, gelb. MitAlaun färben die Zweige und Blätter Seide und Wolle gelb. Rinde,Wurzeln, Zweige und Blätter enthalten Gerbestoff. Man gebraucht ihnsowohl zum Gerben des türkischen Leders, als auch zum Einweichendes Baumwollengarns, welches mit Röthe gefärbt werden soll. — Dieeinheimischen Arten werden durch Wurzelbrut, Saamen und Ableger ver-mehrt. Der kahle S. bringt seinen Saamen zur Reife, und kann alsoauch dadurch fortgepflanzt werden; allein der Copal- und wurzelnde-S.können nur durch Ableger vermehrt werden, wenn man keinen Saamenans Amerika zu erhalten Gelegenheit hat.
S t n p h y 1 c a , Pimpemusa.
1371. S l. pimiala L. l'oliis pinnalis. Gimir. tt.