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CLASSIS V. SPECIES,
scabris, foliis basi biglanclulosis margine glabris, paniculaerainis dichotomis, petalis cohaerenlibus, caule frutesculoso.Jacq. a. t. 214. Stürm D. Fl. 26. L. monopetalumStefh.
Gelber L. T\. 7. Der einfache Stengel wird 12-zollig. Die ab-wechselnden Blätter sind stumpf und spathelförmig. Die grossen, gelbenBlüthen sind glockenförmig, sitzen zu 2 — 3 zusammen. Mit den 5vollkommenen Staubgefässen wechseln 5 kürzere, unvollkommene ab.Auf trockenen Wiesen, Anhöhen; Oestreich, Baiern.
1408. L. strictum L. sepalis lnnceolato-subulatiscapsula longioribus, foliis lauceolatis strictis inucronatis mar-gine scabris, caule solitario subsulcato corymboso, pedun-culis calyce brevioribus. Sibth. Fl. gr. t. 304.
Steifer L. $. 6. 7. Der gestreifte Stengel ist nach oben ästig.Die Aeste wechseln ab. Die Blüthen sind kurz gestielt. Die Kelch-blättclien sind am Grunde erweitert, am Rande gegen die Spitze hinsägezähnig - dornig, und doppelt länger als die Kapsel: 2 davon sindgrösser. Die Kronenblätter sind länglich, stumpf und gelb. Angeblichin Istrien und Dalmatien; ich erhielt die ächte Pflanze bisher nur ausItalien und Süd-Frankreich, jene gehört vielleicht zu L. corymbulosunr
b. Foliis oppositis.
1409. L. catharticum L. foliis opposilis obovato-lanceolatis, caule superne dichotoino, petalis acutis. Engl. b.382. Fl. D. 851. Schic, t. 87. Havse Arzugw. VIII. 18.
Purgier-L. O- 6 — 8. Der aufrechte,,fadenförmige Stengel findetsich auch liegend; er ist kahl, 2-theilig und 4 bis 6 Zoll hoch. DieBlätter sind ganzrandig, ungestielt und kahl. Die kleinen, weissenBlüthen hängen vor ihrer Entwickelung über : die eirunden Blätter sindzugespitzt. Die Staubfäden sind verwachsen. Er variirt: mit 4 Staub-gefässen, 4 Griffeln und mit 4-klappiger Kapsel. Auf nassen Triftenganz Deutschlands.
Die mannichfaltige Benutzung uud Bereitung des Flachses ist allge-mein bekannt. L. usitatissimnm giebt sehr lange, grünliche oder dunkle,L. humile dagegen kürzere, weissere Fäden. Beide Arten sind schonaus den ältesten Zeiten her als standhaft verschieden bekannt und im-mer so geblieben. Bastardformen sind noch zu beobachten. Die Saa-men liefern ein sehr brauchbares Oel, das in grosser Menge bereitet