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1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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ORDO I.

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ist und eine gefurchte Scheide hat. Die überhängende Blüthe hat eineweisse Krone; die drei äussern Kronenblätter sind elliptisch, wellen-förmig und grösser; die 3 innern, oder Nectarien sind doppelt kleiner,haben einen herzförmigen Fleck und auf der innern Fläche gelbgrüneLinien. Die zusammengeneigten Antheren öffnen sich an der Spitze undsind begrannt. Die 3-fächerige Kapsel enthält kugelrunde Saamen. Auffeuchten Waldwiesen fast überall.

Narcissus, Narcisse.

1430. N. poelicus L. spalha uniflora, corolla ro-tata brevissima scariosa (rubro) crenulata, foliis inargine in-flexis. Parkins. parad. 76. Engl. b. 275. Schic, t. 90.Kerner t. 109.

RothrandigeN. 7\. 4. 5. Die grosse, eirunde Zwiebel treibtlange, schmale Blätter, die gerinnelt und stumpfgekielt sind. Der fastfusshobe Schaft ist hohl und zweischneidig. Die Scheide ist vertrock-net und enthält eine w eisse, flache , wohlriechende Blüthe. Der Saamekommt nicht zur Reife. Durch Cultur sind viele Spielarten von ihrentsta-den. Auch die in der Engl. Bot. a. a. O. dargestellte will manunterscheiden, und hat sie TS. patellaris Salisb. genannt. Auf Wie-sen, in Baumgärten; Oestreich, Krain, Litorale.

1431. N. Pseu d o-Narcissus L. spatha uniflora,corolla cainpanulata erecta crispa obsolete sexflda sepalis ova-tis aecpiali. Engl. b. 17. Kerner t. 100.

Gemeine N. 7$. 3 — 5. Sie unterscheidet sich von der vorigen:durch einen kürzeren Schaft; durch eine durchaus gelbe Blüthe, dieunangenehm riecht und überhängt; durch eine glockenförmige Krone,die so lang als die Kelchblätter ist, und durch den krausen Rand der-selben. — Der Fruchtknoten hat 3 Furchen. Auch von ihr giebt esviele Spielarten. In Wiesenthälern, Baumgärten; Schlesien, Lausitz,Nassau, Wetterau, Neuwied, Hannover, Bremen, Herb. Ausserdemim südlichen Europa.

% 1432. N. bicolor L. spatha uniflora, corolla cam-panulata inargine patulo crispo aecpante sepala. Gouan. ill.22. Bot. Mag. 1187.

Zweifarbige N. Q. 4. Sie ist der vorigen sehr ähnlich, unter-scheidet sich aber: durch ganz weisse Kelchblätter, durch eine weitabstehende Krone, die goldgelb, von der Länge der Kelchblätter und