ORDO I.
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ler oder dunkler. Die beiden Zähne an den 3 äussern Staubfäden sehrkurz und stumpflich. Böhmen, Thüringen, Harz, Volhvnien, Tauvien.
1456. A. rotundum L. caule planifolio umbelüfero,staminibus allernis tricuspidatis corolla longioribus, umbellaglobosa, bulbis ovatis grumosis. Gaehtn. 1. t. 16. f. 2.yl. Ampeloprasum W. Kit. t. 82.
Runder L. Zf. 6. 7. Sehr viele runde, dunkelrothe Zwiebelchensind in weisse Häute gehüllt. Der aufrechte, an 3 Fuss hohe Stengelist ganz kahl, und nach unten mit grasartigen, abwechselnden Blätternbesetzt, die flach und scheidenartig sind. Die einblätterige feingespitzteScheide ist hinfällig. Von den gestielten, rothen Blüthen hängen dieuntern an der Seite herab und die obern stehen aufrecht. Die Kapselnund der darin befindliche Saame sind denen des gemeinen L, sehr ähn-lich. Auf Aeckern, an Weinbergen; Pfalz, Thüringen, Frankfurt ander Oder, Schlesien, Schwaben, Frankreich.
1457. A. Ampeloprasum L. caule planifolio uin-bellifero, umbella globosa, staminibus tricuspidatis, petalisdorso scabris. Clus. bist. I. p. 190. c. ic. Rudb.- elys.2. f. 1. B. Mag. 1385. Red. 385.
Breitblätteriger L. Sommer- L. Zf. 6.7. Die feste Zwie-bel steht seitwärts an der Wurzel. Der aufrechte Stengel ist 2 _ 3
Fuss hoch, graugrün und unten beblättert. Die Blätter sind zollbreitund am Rande gezähnelt - scharf. Die kantigen Blüthenstiele sind rothund kahl und haben an ihrer Basis häutige Schuppen. Die 3 äussernBlätter der weisslichen Krone sind schmaler. Die Staubfäden sind ab-wechselnd breiter. — A. Ampeloprasum Kitaib. geht sich selbst über-lassen, in A. rotundum über. — In Baden.
1458. A. Porr um L. caule planifolio umbelüfero,staminibus tricuspidatis, radice tunicala. Blakav. t. 421.Kehn. t. 148. Plenk. t. 253.
Gemeiner L. Winter-L. Zf. 6. 7. Er unterscheidet sich vondem vorigen: durch die nicht seitenständige Zwiebel, die ganz deut-lich häutig ist; durch breitere Blätter; durch einen grösseren Kopf:und durch weisslichrötbiiche Kronen. Die abwechselnden Blätter sindgekielt und an der Basis scheidenartig. Die Kronenblätter sind amKiel scharf. In Weinbergen des südlichen Deutschlands.
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