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1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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ORDO I.

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lang und an der Spitze grünlich oder röthlich. Die purpurrothen Ho-nigschuppen bedecken den Fruchtknoten. Auf dem Vorgeb. d. g. H.

Sie verlangt eine fette mit Lehm und Sand vermischte Erde; im Som-mer hält sie sich im Freien; im Winter fordert sie 1 bis 5 Grad Wärmeim Glashause oder im Zimmer. Man begiesst sie nur während ihresWachsthums , und setzt sie alle 2 — 3 Jahre in frische Erde.

Uvularia, Zapfenlraut.

1484. U perfoliata L. foliis perfoliatis oblongisacnliusculis, floribus cainpanulutis, intus scabris, anllieris cu-spidatis. Sw. exot. Bot. 49. B. Mag. 955.

Durchwachsenes Z. y. 5. Etwas über einen Fuss hoch, Blüthengelb. Aus Nordamerika.

Streptopus, Hochenhlatt.

1485. St. amplexif'olius, foliis amplexicaulibus,pedicellis solilariis medio distorto-geniculatis. Upul. ample-xifolia L. ScHit. t. 93. Streptopus distorlus Michx.

Sten gelu in fassendes H. y. 5. Die ausdauernde Wurzel treibteinen jährigen Stengel, der 1 — 2 Fuss hoch wird, und 1 — 2 geglie-derte Acste hat. Die zarten Blätter sind länglich, herzförmig und sitzenabwechselnd. Die glockenförmigen weissen Blüthen hängen abwärts;die Kronenblättchen biegen sich an der Spitze rückwärts: die 3 innernsind schmaler; die 3 äusseru an der Basis roth gefleckt. Die rotiieBeere ist 3-kantig. Auf schattigen Bergen; Oestreich, Baiern, Salzburg,Oberlausitz, Schlesien.

Im Frühling geniesst man die Wurzel unter dem Salat.Gloriosa, Prachtlilie.

1486. Gl. superba L. foliis cinhiferis. Axon.Rep. 129. Red. Lil. Gaektjst. 1. t. 8. f. 1. Botan.Reg. 77.

S t o 1 z e P r. y. 7 — 10. Sie verdient ihren Namen mit Recht. Derrunde Stengel kommt aus einer winkeihaken-ähnlichen, sehr giftigenWurzel hervor und wird klafterlang; er hat zwei entgegengesetzte Aeste.Die Blätter wechseln ab, aber unter den Aesten stehen sie zu 3. Anjedem Blattwinkel kommt ein Blüthenstiel hervor, der eine überhängendeBlüthe trägt. Ihre langen, lanzettförmigen Blätter sind am Rande wel-