ORDO I.
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Alstroeineria , Alstrdmerie.
1547. Al. Pelegrina L. caule ereclo, corolli»patentibus: pelalis tribus exterioribus cuneiformibus triden-tatis, reliquis inucronalis, follis lineari - lanceolalis sessili-bus. Flor, peruv. 3. t. 288. Jacq. b. vind. t. 50. B.Mag. 139.
Bunte Alst. ZJ. 6—10. Die bündelförmige Wurzel besteht auslänglichen Knollen und treibt einen fusshohen Stengel, der aufrecht undkahl ist. Die kahlen, etwas fleischigen Blätter sind gedreht. Auf derSpitze des Stengels stehen 1 — S ziemlich grosse Blüthen; deren Ober-lippe sich in 2 schmale und 1 breiten Lappen theilt, hingegen die Un-terlippe in 2 breite und 1 schmalen; sie sind weiss, inwendig mit Kar-moisinroth, Rosenroth und Gelb bezeichnet und die Unterlippe zeigtüberdiess noch dunkel- und blassrothe regelmässig geordnete Flecke.Drei Staubflecke sind aufwärts, drei abwärts gebogen. Dieses prächtigeGewächs ist in Peru, Lima zu Hause.
Sie gehört ins warme Treibhaus, in eine gute, leichte Erde, ohnefrischen Dünger. Sie kommt im Freien zur Blüthe, nur muss man siegegen Regen schützen. Im September setzt inan sie wieder ins Treib-haus. Sie kann 2 Jahr im Topfe stehen, ohne sie zu versetzen. Manzieht sie aus Saamen, den man im Frühjahr ins Mistbeet legt; die 5—6Zoll hohen Pflänzchen pflanzt man in kleine Töpfe und setzt sie wiederins Mistbeet.
H emerocallis, Tagblume.
1548. H. flava L. foliis lato-linearibus carinatis, pe-talis planis acutis, nervisque pelalorum iudivisis. Jacq. li.t. 139. Red. Lil. t. 15. B. Mag. 19. Gaehtn. 2. I. 83.f. 2. Schic, t. 98. Stuhm. D. FL 7. H. Lilio-Aspho-delus Scop.
Gelbe T. 1\. 6. 7. Die faserige Wurzel trägt längliche, süsse Knol-len. Die rinnenförmigen Blätter sind an 2 Fuss lang. Zwischen ihnenerhebt sich ein 2 Fuss hoher Schaft, wovon jeder Ast eine Blüthe trägt.Diese sind lilienartig, glänzend citronengelb und riechen sehr angenehm.Die 3-kantige Saamenkapsel enthält runde, schwarze Saamen. Auf sum-pfigen, feuchten Plätzen, Istrien, Krain.
1549. H. fulva L. foliis linearibus (lanceolalis) ca-