ORDO III.
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und schmaler. Die Endtraube ist grosser und schöner als die übrigen.Die purpurschwarze Krone hat rothe Antheren. Auf sonnigen Plätzen;Ungarn, Süddeutschland.
Sie werden sämmtfich von dem Viehe nicht berührt. In den Apo-theken führt man: Hellebori albi radix von dem erstem, der durchausscharf ist und drastisch wirkt. Von dem letztem ist Alles giftig undsehr scharf; in Milch gekocht tödtet er Fliegen und Mäuse.
T r i 1 i i u in, Dreiblatt.
-)£ 1616. Tr. cernuum L. f'oliis ovalibus basi an-gustatis, flore pedunculato cernuo. Bot. Mag. 954.
Ueberhängendes Dr. 1\. 4. Aus der knolligen, dicken Wurzelkommt ein 5 — 6 Zoll hoher, einfacher, nackender Stengel, der an seinerSpitze 3 eirunde, kahl e, abstehende Blätter hat, die kurzgestielt sindund aus deren Mitte eine kurzgestielte Blüthe hervorkommt. Die 3Kronenblätter sind äussserlich weisslichgrün, inwendig aber fast fleisch-farbig. Die reife Beere wird vom Kelch umschlossen. In Carolina.
Dieses Gewächs dauert bei uns im Freien aus. Man zieht es ausSaamen , dem man eine schattige Stelle giebt. Es zeigt sich dann imFrühjahr. Im Herbst, wenn die Blätter abgestorben sind, versetzt mandie jungen Pflanzen.
Colchicum, Zeitlose.
1617. C. autumnale L. i'oliis planis lanceolatiserectis, filamentis basi aecpialibus glabris pistiilo brevioribus.Engl. b. 133. Gaertn. 1. t. 18. f. 2. Schic, t. 101.Kern. t. 318. Stürm 1. 3. Hayne Arzngw. V. t. 45.Red. lil. 228.
Herbst-Z. 8 — 10. Die eirunde dicke Zwiebel ist in einebraune Haut eingeschlossen; sie treibt eine rosarothe Blüthe, deren sehrlange, dreikantige Itöhre weisslich und bis über die Mitte in der Erdebefindlich ist; ihr Schlund ist gelblich und enthält die Staubgefässe.Anstatt des Kelchs finden sich 3 scheidenförmige Schuppen, welche dieRudimente dreier Blätter einschliessen, die erst im folgenden Frühlingerscheinen, stumpf, gestreift und kielartig sind. Die elliptische Kapselist 3-furchig und enthält kugelrunde Saamen. Auf Wiesen allenthal-IWössfer’s Handb. d. Gewächsk. 3te Attfl. 40