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1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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651
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ORDO I.

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Spitz-Ah. 1). Blüht 4, 5 vor dem Ausbruch der Blätter. Er un-terscheidet sich von dem vorigen: durch eine geringere Höhe; durchgrössere, sehr zarte, auf beiden Seiten ganz kahle und grüne Blätter,die tief 5 — 6-lappig sind; durch mehr zugespitzte Lappen, deren Zähnespitziger und tiefer eingeschnitten sind; durch grössere, hellgelbe Blü-then, die aufrechte Schirmtrauben bilden, welche nur zuletzt Überhän-gen. Die Blätter zeigen vorzüglich im Frühling Milchsaft. Mau findetihn mit grün- und weissbunten und auch mit fast ganz gelblichweissenBlättern. In Gebirgswäldern fast überall.

% 1666. A. dasycarpuin Emm. foliis quinquelo-bis aciiminatis dentatis subtus glaucis, floribus capitato-uin-bellatis, germinibus lomentosis. A ■ rubrum mas Lins. Wan-gen«. Beit. t. 11. f. 27. (non l'olia sed fructus). A. vir-ginianum Catesu. car. 1. t. 62. fig. min. A. eriocarpumMicnx.

Rauher A, ty Blüht zu Anfang Aprils vor dem Ausbruche der Blät-ter, Dieser schöne Baum ist mit dem folgenden verwechselt worden;Ehrhart hat ihn zuerst unterschieden. Er ist ganz getrennten Geschlechts.Die Blätter sind tief 5-lappig, auf der Oberfläche dunkel- und glänzend-grün , auf der untern schönweiss, ohne wollig zu sein: ihre Abschnittesind ungleich. Die männlichen Blüthen sind gelblich, die weiblichenröthlich, sämintlich kurzgestielt. Die männliche Blüthe besteht aus 4abgestumpften Kelchblättchen mit weit hervorragenden Staubfäden undgrossen, gelben Antheren. Vier rundliche Blättchen bilden die weiblicheBlüthe. Der zweilappige Fruchtknoten hat einen rothen, weit hervor-ragenden Griffel; um ihn stehen 8 kurze Staubfäden mit rothen Anthe-ren ohne Blüthenstaub. Auf feuchten Plätzen in Nordamerika; er fin-det sich in unsern Gärten häufiger als der folgende.

-)£ 1667. A. rubrum L. foliis subquinquelobis acutisdentatis subtus glaucis, floribus umbellaiis erectis, germini-bus glabris. Wan gen h. Beit. t. 11. f. 27. (non fructus,sed folia), A. virginianum Catesu. car. 1. t. 62. fig.maj.

Rother Ah. Tj. Er blühet Ende Aprils vor dem Ausbruch der Blät-ter. Bei einem langsamem Wüchse wird er doch höher als der vorige.Die jungen Zweige sind röthliohbraun und die jungen Triebe habenweisse, längliche Punkte. Die Blätter sind 3- und 5-lappig, auf derOberfläche schön hellgrün, und haben stumpfe und ungleiche Zähne.Die schönen, dunkelrothen Blüthen stehen auf einblüthigen Stielen. Kelch