ORDO I.
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gengesetzt, an der Basis herzförmig und haben scharfe Sagezähne. Nurin der Jugend finden sich auf der Unterfläche und an den Stielen ein-zelne gelbliche Haare. Die langen Trauben enthalten gelblichgriine BIü-then. Die 5 Kelchabschnitte sind lanzettförmig und zugespitzt; die derKrone sind grösser, verkehrteirund, an der Spitze stumpf und gekerbt.In Canada, Pensylvanien und Carolina.
Der tatarische Ah. gleicht im Gebrauch dem Feld-Ah., nur ist ernicht so zähe. Er nimmt mit allerlei Boden vorlieb; . aber in frischer,mit Kalk- und Sandboden vermischter Dammerde hat er einen sehr schnel-len Wuchs. Wan pflanzt ihn durch Saamen fort. Der gemeine Ah. istvon unschützbarem Werth; sein Holz ist hart, zähe, elastisch, wirft sichnicht, hobelt und spaltet sich rein und glatt, ist schön maserig undmarmorirt und wird nicht wurmstichig. Das grün abgenommene undgetrocknete Laub ist ein gutes Schaffutter. Der zuckerreiclie Saft giebtvor der Gährung eingekocht, Zucker, nach derselben aber einen schar-fen Essig und starken Branntwein. Bohrt man einen starken Baum imNovember und December an der Mittagsseite an, wenn es heiteres Wet-ter ist und die Wurzeln mit Schnee belegt sind, so erhält man alle 24Stunden 7 — 8 Quart Saft; doch darf dieses binnen 20 Tagen nur 2mal geschehen. —■ Seine Anpflanzung verdient allgemein empfohlen zuwerden. Die Vermehrung geschieht durch Saamen. — Der Spitz-Ah.verdient als Stangenholz angepflanzt zu werden, aber sein Holz ist nichtso schön, wie das des vorigen, doch wird es vom Wagner und Tisch-ler geschätzt. Die jungen zarten Blätter sind zuckerhaltig und könnenals Salat und Kohl genossen werden. Sein Saft fliesst noch reichlicherals der des vorigen. Nach einem 10-stündigen Einkochen gaben 24Kannen eine Kanne des feinsten Zuckersyrups. Seine Vermehrung ge-schieht im Frühjahr am leichtesten durch Saamen. — Der ranhc Ah.giebt eine grössere Quantität Zucker als sogar der Zu eher-Ah.; ausser-dem verdient er auch wegen seines brauchbaren Holzes und schönenAnsehens weit mehr angebaut zu werden. Man findet ihn in den Gär-ten häufiger als den folgenden. Man kann ihn leicht durch Stecklingeziehen. —• Das Holz des rolken Ah. ist feiner und weisser, als das desvorigen; seine Vermehrung kann aber nur durch Pfropfen und Inokuli-ren geschehen. — Der Zucker-Ah. empfiehlt sich ganz vorzüglich zuNutz- und Werkholz, und er soll in dieser Hinsicht sogar den gemeinenAh. übertreffen. Aus ihm bereitet man schon längst den Ahornzucker.Im März gewinnt man den Saft aus den alten Bäumen; diesen kochtman hinlänglich ein und gewinnt von 20 Pfund Saft 1 Pfund schönenZucker. Der frische Saft ist ein angenehm kühlendes und gesundesGetränk. Man vermehrt ihn durch amerikanischen Saamen, durch Ab-leger, Pfropfen und Okuiiren. — Der gestreifte Ah. kann auf gleicheWeise wie der gemeine Ah. benutzt und vermehrt werden; w r o es an