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1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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677
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ORDO III.

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stacliyo, spica cylindrica, folils oyatis undulalis in petiolumdecurrentibus, floribufe 7- 8-andris Irigynis. Engl. b. 509.Fl. D. 421. Drew. et Hayw. t, 39. Hayste Arzngw. V.19. — Yix differt: P, bistortoides Prsh.

Wiesen-Kn. Natterwurz. 1J. 5 — 7. Die geringelte Wurzelist wurmförmig gekrümmt, dick und holzig; sie ist inwendig rötlilichund frisch vorzüglich zusammenziehend. Der kahle Stengel wird 1 — 3Fuss hoch und hat nach oben angeschwollene Glieder. Die zahlreichenWurzelblätter sind verloren gekerbt und auf der Unterfläche graugrün:die des Stengels wechseln ab, sind ungestielt, eirund-lanzettförmig undumfassen den Stengel scheidenartig. Die einzelne Aehre ist dicht undvielblüthig. Von den gepaarten hellfleischfarbenen Bliithen ist nur dieeine gestielt; sie sind wohlriechend. Die braunen Deckblätter sind ver-trocknet. Der Saame ist 3-kantig. Auf feuchten Wiesen fast überall.

Die Natterwurz ist ein gutes Viebfutter; die Blätter Werden alsGemüse genossen. Die Wurzel enthält Farbe- und Gerbestoff; sie lie-fert auch ein brauchbares Mehl. In den Apotheken kennt man: Bistorlaeradix; sie ist zur Befestigung der Zähne sehr heilsam. — Auch dieWurzel der kleinen Nallerwurz kann zu Mehl benutzt werden. — DerWasser-Kn. enthält Gerbestoff; ehedem führte man: Persicariac acidaeherba. —• Der IVasserpfeffer gehört zu den scharfen Pflanzen; sowohlBlätter als Saamen haben sehr scharfe, reizende und Entzündung be-wirkende Kräfte. Die Thierärzte reinigen damit bösartige Geschwüre,und mit den frischgequetschten Blättern heilen sie wundgedrückte Pferde.In den Apotheken führte man: Persicariae urentis s. Ilydropipcris herba.

— Der gemeine Kn. ist weniger scharf und wird eben so benutzt. Nurhier und da führt mau noch: Persicariae milis herba. — Der Tabak-blätterige Kn. ist ein schönes Gewächs; man säet den Saamen im Früh-jahr ins Mistbeet und verpflanzt dann, die jungen Pflanzen an einenwarmen Ort in milde Erde. — Der Vogel-Kn. war ehedem offlcinell:Centumnodiac s. Pohjgoni herba; er hat zusammenziehende Kräfte. DiePflanze ist den Schafen schädlich; doch der Saame nähret viele Vögel.

— Den Buchweizen baut man als Futtergewächs; mit den Saamen mä-stet man Thiere und füttert das Geflügel; mit etwas Malz vermischtgiebt er einen vortrefflichen Branntwein. Die Grütze ist überaus ge-sund und nahrhaft; sie giebt eine schöne Stärke und eine röthliche Nan-kingfarbe; das Kraut, in Verbindung mit Krapp und der Rinde von deritalienischen Pappel, liefert eine sehr schöne hochbraune Farbe. Mangebraucht in den Apotheken: Kagopyri semina. — Der tatarische Kn.verdient dem Buchweizen vorgezogen zu werden, da er die Kälte gutverträgt, grössere und saftigere Stengel zum Viehfutter treibt und seine