ORDO L
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24 1746. L. Sassafras L. foliis dcciduis inlegris tri—lüblsfjue, floribus dioicis. Waxgenh. B. t. 27. f. 56.
Sassafras-L. 1). 5. 6. Er wird bei uns nur strauchartig; seineZweige sind gelbbraun und glatt. Die abwechselnden, gestielten Blät-ter sind entweder eiförmig, stumpfzugespitzt, oder mit einem runden,tiefen Ausschnitt, oder mit 3 stumpfzugespitzten Lappen; sie sind nichtgezähnt, 3-nervig, auf der Oberfläche schön grün und mit rothen Aderndurchzogen. Der Blattstiel hat eine tiefe Furche. Die Blüthen brechenmit den Blättern hervor, sie sind gelb und bilden kurze, aufrechte Schirm-trauben. Die Deckblätter sind sehr lang und behaart. Die männlichenBlüthen enthalten 5 — 6 spitzige Blättchen und 8 — 9 Staubfäden; derGrilfel ist ohne Narbe. Die Zwitter haben 6 Staubfäden und hinter-lassen dunkelblaue Früchte, ln Nordamerika.
Von den dünneren Zweigen des Z immt-L. giebt die Rinde den be-kannten Ximmt oder Cauel. Seine Wurzeln enthalten wahren Kamphcr.Die gekochten und ausgepressten Früchte geben ein weisses, dicklichesOel, das sogenannte Ximmt- oder Canel-Wachs. In den Apothekenführt man: Cinnamomi cortex. — Der Cassien-L. liefert den gebräuch-lichen Cassiae ligneae cortex, die Cassienrinde , den Mutterzimmt. —Der ICampher L. giebt den gewöhnlichen Kamphcr, Camphora elccta. —Von dem gemeinen L., führt man: Lauri baccae, Lorbeeren. Uebrigenswerden die Blätter und Früchte zur Würzung der Speisen benutzt.Man zieht ein sehr auflüsendes Oel aus ihnen. Die Alten flochten ausZweigen und Blättern ihre Ehrenkränze. — Die Blätter des Benzoin-L. haben zwar einen ähnlichen Geruch mit dem Benzoe, aber dieseskommt von Styrax Benozin. — Der Sassafras-L. liefert in die Offl-cinen: Sassafras, lignum , cortex. — Die ersten 3 Arten gehören insTreibhaus; sie lassen sich schwer vermehren und erfordern viel Auf-merksamkeit. — Der gemeine L. gehört ins Glashaus; er lässt sichdurch Ableger und Stecklinge vermehren. — Der Benzoin-L. kommtallenthalben fort; er wird auch durch Ableger vermehrt, oder durchamerikanischen Saamen. — Die jungen Pflanzen des Sassafras-L. sindetwas zärtlich; er befindet sich am besten im Glashause; man vermehrtihn durch Ableger und Saamen.
TRIGYNIA, styli 3.
Rh en in, Rhabarber.
24 1747. Rh. Rhaponticum L. foliis cuneato-cordatis glabris, petiolis depressis sulcalis superne anguste