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1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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CLASSIS X. SPECIES.

volutls sublus tomentosis. Fl. D. 1031. Gaexitw. 2. t.112. f. 2. Schic, t. 117. Baaste Arzng. III. 21. G.W. Hayne 51.

Sumpf - P. T)- 5. 6. Dieser schöne, immergrüne Strauch wird an3 — 4 Fuss hoch; seine alten Zweige sind braun und rissig, die jun-gem braunfilzig. Die zerstreuten Blätter sind fast gestielt; die obernstehen ab und sind flach, die untern hängen herab. Die weissen, wohl-riechenden, aber betäubenden Bliilhen bilden yielblüthige Schirmtrauben.Die langen, kurzhaarigen Blüthenstiele haben spitzige, hohle Deckblät-ter , die rostbraun und mit schmierigen Zotten bekleidet sind. Dieausgebreiteten Staubfäden haben weisse Antheren und sind etwas län-ger als die Krone. Die Kapsel ist anfangs mit silberfarbenen Punktenbezeichnet, reif ist sie rostbraun. Er variirt: mit schmälern und spi-tzigem Blättern. Auf sumpfigem Torfboden.

Er hat in allen seinen Theilcn einen starken Geruch und einenbittern zusammenziehenden Geschmack; er wurde ehedem als krampf-stillend empfohlen und man führte in den Apotheken : Rosmarini sylve-stris herba. Mit den grünen Zweigen vertreibt man Wanzen aus Bet-ten und Häusern; das mit ihnen abgekochte Wasser tödtet das Unge-ziefer an Rindvieh und Schweinen. Sie statt des Hopfens zu gebrauchen,ist äusserst nachtheilig. Wenn die Zweige bei dem Ausbruch der Kno-spen abgeschnitten werden, so geben sie eine vortreffliche Gerberlauge.

Clelhra, Clelhra.

1782. Gl, alnifolia L. fniticosa, foliis oboyatisserratis iitrimjue glabris, rarexno teriniiiali simplici bracteato.Wang. Beyt. (. 22. f. 48. Gaeixtst. 1. t. 63. f. 2. SchmidtBaixinz. t. 47. Schic, t. 118.

Ellernblätterige Ci. tj. 8 — 10. Sie wird bei uns nur 4 — 5Fuss hoch, in ihrem Yaterlande doppelt höher. Die abwechselndenBlätter finden sich vielmehr breitlanzeUlormig; sie sind kurz gestielt,sägezälmig und nur an der Basis ganz. Die weissen Blüthen bilden ander Spitze der Zweige aufrechte Trauben. An der Basis eines jedenBlüthenstiels findet sich ein bleibendes, lanzettförmiges Deckblättchen.Der rauhe Kelch hat spitzige Zähne; die Krone ist kahl. In Pensylv.

Sie kommt im Freien fort, liebt aber einen milden, feuchten, et-was beschatteten Boden. Man vermehrt sie durch Ableger, die nacheinem Jahre Wurzel schlagen, oder durch amerikanischen Saamen.