ORDO I.
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Andromeda, Andromeda.
a. Andromeda: antherae apice bicalcaratae, caps. 5 -lo~cularis loculicida erecla:
1799. A. polifolia L. pedunculis aggregatis terini-nalibus, corollis oyatis, foliis alternis lanceolatis revolulissublus albidis. Pael. ross. t. 71. Fl. D. 54. Schk. t.118. G. W. Hayne 55. Arzngw. 111. 22. Rhododen-dron polijblium Scor.
Poleyblättcrige A. tj. 5. G. Dieser kleine, schöne Strauch istimmergrün und wird 1 bis 1 \ Fuss hoch; er liegt mit der Basis auf derErde, ist kahl und ästig. Die abwechselnden Blätter sind kurz gestielt,zugespitzt und ganzrandig. Die 4 — 5 schönen, blassrothen Blüthen sindabwärts geneigt, und stehen auf langen, rothen Stielen, die an der Ba-sis einige gefärbte Deckblätter haben. Die Antheren tragen auf ihrerSpitze 2 Borsten. Es findet sich eine breitblätterige Abart aus Ame-rika in unsern Gärten. Auf nassen Torfmooren.
b. Lyonia Nett, antherae ecalcaratae, caps ö-locularis ,valvulis duplicatis dehiscens , nutans :
1800. A. calyculata L. racemis secundis foliatis,corollis subcyliudricis, foliis alternis lanceolatis oblusis pun-ctatis. Lam. ill. t. 365. G. W. Hayne t. 56. — var. la-uf o Ha. B. Gab. 530.— var. ventricosa. B. Mag. 1286.—var. nana. B. Cab. 862.
Kelchblütluge A. 1). 5. 6. Grösser als vorige, bis 2 Fuss hoch,Blätter grösser, unten weisslich, an den einseitigen Bli'ithentrauben i nDeckblätter übergehend. Blumen weiss mit rothen Kelchen. Auf Moor-boden in Nordamerika, Sibirien, Russland und Ostpreussen bei Königs-berg. Flora bot, Zeit. 1819. p. 65.
Sie müssen feuchten, schattigen Boden haben; die Erde muss leicht,nahrhaft und fein, der Stand gegen Mitternacht sein. Am ersten las-sen sie sich durch Wurzltriebe vermehren. — Der zusammenziehendeGeschmack der Blätter empfiehlt beide zur Gerberei; man gebraucht siestatt der Galläpfel zum Schwarzfärben.