ORDO II. 721
Nerv zuweilen ästig. Der Fruchtknoten steht halb unter der Krone.Auf Alpen; Oestreich.
1816. S. Sternbergii Willd. glabra, foliis radi-calibus palmatifidis, caulinis 3-fidis indivisistjue, laciniisoyatis acutis muticis, deutibus calycinis ovatis mucronatis,pelalis oboyatis rainoso nervosis. Stehnb. Saxifr. t. 24. S.palmala Panz. ap. Stuhm VII. 27. yar. stolonifera: S. con-densaia et S. sponhemica Gmel. bad.
Sternberg’s St. 5. 6. Der Stengel ist handhoch; erfindetsich auch fusshoch; er ist aufrecht und findet sich nach oben mit drü-sigen Haaren bekleidet. Die Wurzelblätter bilden dichte Rosen, die ein-ander so nahe liegen, dass sie eine grosse Stelle bedecken; nur in derJugend sind sie mit zarten Haaren besetzt. Bis in die Mitte des Sten-gels sitzen 3-, seltener 4-theilige Blätter; weiter hinauf werden sie im-mer schmäler und elliptisch. Die Blüthenstiele sind mit 3-spaltigen oderungetheilten Deckblättchen versehen; die drüsigen Haare machen denKelch schmierig. Die Krone istr 3 — 4-mal grösser als der Kelch, ihregelblichweissen Blätter sind fast rund, dreifach genervt. Der Frucht-knoten steht halb unter der Krone. Auf Gebirgsfelsen; Schlesien, Harz,Nürnberg, Baden.
1817. S. muscoides Wulff, glaberrima, foliis ra-dicalibus inlegris trifidisye, caulinis Omnibus linearibus in-divisis obtusis enervibus, caule gracillimo subtrifloro, pe-talis linearibus calycem yix excedentibus. Sturm IX. 35.S. caespiiosa Huns. Laf. saxifr. t. 34? 35. t. 11. f. 1.S. moschata With. S. pyrenaica Seg. veron. III. t. 9.
f. 4.
Moosartiger St. 6. Die ganz kleine Pflanze verbreitet sichrasenartig. Einige Blätter sind ganz, andere keilförmig und 3-theilig;alle kahl und nervig. Die zollhohen, fadenförmigen Stengel sind drüsig-weichhaarig, und tragen nur wenige entfernte Blätter. Nach der Spitzehin finden sich 2 — 3 abwechselnde, kurzgestielte Blüthen, die kaumso gross sind als die von dem dreitheiligen St.. Die kurzen Kelchesind stumpf; die goldgelben Kronenblätter sind etwas länger als derKelch und linienförmig verkehrteirund; sie haben 3 Nerven, die an derSpitze sich wieder vereinigen. Auf Abhängen der Alpen; Oestr. Baiern.Kärnth. Schweiz, Pyr. Caucasus.
1818. S. moschata Wulff, pubescens, foliis radi-
Mössler’s Handb. d. Gewächsk. 3te Aufl. 46