ORDO II.
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chem 3 — 4 Paar steifhaarige entgegengesetzte Blätter sich befinden.An der Spitze desselben stehen die Blüthen auf ein- und mehrblüthigenStielen und bilden Schirmtrauben. Die hellocherfarbigen Kronblättersind verkehrt-eirund und ganzrandig; sie haben braune Nägel und 2aufrechte kleine Schuppen. Die dunkelrothen Staubfäden tragen gelbeAntheren. Auf den höchsten Alpen ; Tyrol.
1888. S. bellidifolia Sm. floribus clense capila-tis involucratis, calycibus hirtis, petalis liuearibus emargina-tis, caule erecto dipbyllo, foliis spatulatis mucroualis. Sm.spicileg. t. 5. Portenschl. En. t. 6. f. 2.MaslieblätterigesS. Z{. 7. 8. Calabrien, Dalmatien.
1889. S. Ocymoides L. rarmilis unifloris, foliisovato - lanceolatis , calycibus villosis , caulibus dichoto-mis procumbentibus. Jacq. a. app. t. 23. Cay. ic. 2.
t. 134.
Rundblätteriges S. Zp 7. 8. Die knotigen Stengel werden 6 — 8Zoll hoch. Die untern Blätter sind gestielt, rundlich; die am Stengelmehr lanzettförmig, am Rande mehr gewimpert, rauh und klebrig. Diepurpurrothen Blüthen stehen in den Blattwinkeln und haben eirunde Blät-ter. Der Kelch ist braunroth. Auf felsigen, schattigen Plätzen; Krain,Kärnthen, Tyrol, Schwaben.
1890. S. orientalis L. ramulis unifloris, calycibusvillosis, caule dichotoino ereclo patulo, foliis lineari - lan-ceolalis. Dill. ellh. t. 167. f. 204.
Orientalisches S. ©. 6 — 8. Es ist dem vorigen ähnlich, unter-scheidet sich aber vorzüglich durch die linien-lanzettförmigen Blätter.Die Fruchtkelche sind eirund mit erhabenen behaarten Punkten besetzt.Die spitzig ausgerandeten Kronblätter haben keine Zähne an der Basisder Platte. In Krain.
Das gemeine S. ist bitter und enthält ein seifenartiges Wesen, dasmit Wasser oder Weingeist kann ausgezogen und. zum Waschen ver-wendet werden. In den Apotheken war gebräuchlich: Saponariae ra-clix , herba, semina.
D i a n t h u s, Nelke .a. Floribus aggregatis.
1891. D. prolifer L. floribus capitatis, srpiainis