ORDO II.
747
lubum subaequantibus. Jacq. a. t. 52. B. Mag. 1205.B. Rep. 482.
Alpen-N. 6. Die holzige Wurzel treibt mehrere fingerlange,
ganz einfache Stengel, die nach oben hin röthlich sind und gewöhnlichaus 3 Gliedern bestehen. Die zahlreichen Wurzelblätter sind linien-lanzettförmig, flach, gegen die Spitze etwas breiter und stumpf. DieStengelblätter stehen einander entgegen, sind aufrecht und von der Ge-stalt der Wurzelblätter. Die grosse, schönrothe lilüthe steht an derSpitze des Stengels: ihre Blätter sind rundlich-eiförmig' und au der Ba-sis mit dunkelem Ringe behaart. Fünf Staubgefässe ragen aus derBlüthe hervor. Die eirunden, runzeligen Saamen sind braun. Der grün-röthliche Kelch hat an der Basis 4 Schuppen, wovon die äussern läng-lich, grün oder röthlich, die innern kürzer sind. Auf den höchsten Al-pen; Kärnthen. Wird in fettem Boden mehrblüthig (Bot. Mag. 1205.).
1901. D. chinensis L. floribus solilariis, squamiscalycinis subulatis patulis foliaceis tubuin aequantibus, peta-lis crenatis, foliis lauceolatis. Bot. Mag. 25.
Chinesische N. ©. 7—10. Sie hat einen schwachen, ästigen,ungefähr fusshohen Stengel. Die schmalen Blätter sind spitzig und grün.Die schönrothen Blüthen haben einen schwarz pnnktirter. Kreis; sie sindgeruchlos und variiren mit mancherlei Farben; auch finden sie sich ge-füllt. Die Kelchschuppen sind auch oft kürzer als der Kelch. InChina.
1902. D. Seguierii Vill. foliis solilariis et fasci-culatis, squamis calyciuis ovalis acuminosis tubo triplo bre-vioribus, petalis inaequaliter incisis pubescentibus, caule sub-erecto, foliis lineari-lanceolatis glabris margine cartilagineo-deuticulatis. Rciib. pl. crit. VI. ic. 740. D. silvaticusHrr. Stukm VII. 28. Seg. veron. I. t. VIII.
Sequieri’s N. Zf. 7. 8. Die 'dünne, weitschweifige Wurzel ist in-wendig weiss, äusserlich braun; sie treibt mehrere einfache Stengel, dieglatt, grün, zuweilen bräunlich, etwas zusammengedrückt und nach obengetheilt sind. Die Blätter sind auf beiden Flächen hellgrün und auf deruntern erhaben genervt: die der Wurzel stehen in Büscheln; die desStengels sind entgegengesetzt und verwachsen. Der gestreifte Kelch istwalzenförmig, schwarzroth; die Zähne der Mündung spitzig und häutig;seine 4 — 6 Schuppen sind mehr oder weniger schwarzroth. Die sehrschönrothen Kronblätter sind verschieden gefleckt und um die Mündung