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1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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ORDO II.

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obiiisiusculls, pelalis immaculatis creuulalis. 1). alpinusStukm. VII. 28. Bot. Cab. 67.

Eis-N. T\. 6. Vom Ansehen eines kleinen D. virgincus und gänz-lich verschieden von D. alpinus , den diejenigen nicht zu kennen schei-nen , welche ihn mit gegenwärtigem für einerlei halten. Die Blumen-blätter sind schwach gekerbt, einfarbig und blassroth, an der Basis mit3 Furchen. Auf Alpen in Tyrol, Salzburg.

1907. D. silvestris Wulf, floribtis solitariis, squa-inis calycinis brev'isslmis ovatis: exlerioribus acutjs, inlerio-l'ibus oblusissiinis, pelalis crenatis imberbibus. Jacq. ic.r. 1. t. 81. Stukm VII. 28.

Wilde N. R. 6. 7. Die ästige Wurzel ist rothbraun; sie treibt oftmehrere, gewöhnlich einen halben Kuss hohe Stengel, die an der Basisetwas liegen, meist einfach und hellgrün oder röthlich sind. Die Wur-zelblätter stehen in Büscheln zusammen; sie sind sehr kurz, pfriemen-formig und steif: die des Stengels sind entgegengesetzt, verwachsen undnach oben gefurcht. An der Spitze steht gewöhnlich nur eine Blüthe,deren Kelch walzenförmig, an der Basis und an einer Seite meist röth-lich ist. Die hochrothe, ziemlich grosse Blüthe hat verkehrt - eiförmigeBlätter mit weissen Nägeln und scharf gekerbten Spitzen. Die Anthe-ren sind anfangs gelb, dann hellbläulich. Auf felsigen Gebirgen; Krain,Kärnlhen, Tyrol, Schwaben.

1908. D. virgincus L. foliis caespitosis, floribussolitariis catilibus paucifloris , squamis calycinis brevissimisobtusissiinis binis distantibus, pelalis crenatis. Jacq. a.app. t. 15. D. sylvestris Ljnv. supp]. Tunica virgineaScop. — Vgl. D. Scheuchzeri Rchb. et. 1). caryophylloi-des Schult, in Rchb. Fl. germ. p. 810 — 811.

Jungfern - N. 2f. 2— 8. Die zahlreichen, schmalen Wurzelblättersind graugrün und bilden, wie die gemeine Gras-Nelke, dichte Rasen-büschel; sie sind 3-kantig, am Rande und Kiel scharf. Aus ihrer Mitteentspringen einige spannelange Stengel mit 4 Gelenken. Die Stengel-blätter werden den Stengel hinauf immer kleiner. Auf der Spitze einesjeden Stengels steht eine wohlriechende Blüthe: zuweilen kommt eine2te aus dem obersten Blattwinkel. Die fleischfarbenen Kronblättchensind gelbpunktirt, aber weder eingeschnitten noch zottig. An den Kelch-schuppen finden sich auch zuweilen kleine Spitzen. Auf rauhen, bewach-senen Plätzen; Litorale, Friaul, Kärnthen, Krain, Tyrol.