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CLASSIS X. SPECIES.
rechten Blüthen sind weiss; sie haben stumpfe, am Rande vertrockneteKelchblätter, die weichbehaart-schmierig, und halbgespaltene Kronblät-ter, die fast doppelt länger als der Kelch sind. Die längliche Kapselöffnet sich mit doppelt so viel Zähnen als Griffel vorhanden sind; dennes variirt mit 4 und 5 Griffeln. Auf den kärnthner Alpen, Steyermark,Tyrol, Schweiz.
1959. St. an omala Rghb. erecta, piloso-visciduln,foliis linearibus obtusis ciliatis, floribus paucis terminalibustricliodomo - subcorymbosis, petalis vix exsertis. Cerast.anomalum W. Kit. t. 22.
Abweichendes St. ©. 5. Aufrecht od. aufsteigend 3 — 6 Zollhoch, vom Ansehen eines schmalblättr. Cerastii. Ungarn, Oestreich,Mähren, Schlesien.
c. Larbrea St. Hil. capsula seminifera ;
1960. St. Alsine Hoffm. foliis oblongo-lanceolatis,pedunculis subgeminatis lateralibus uni - multiflorisve, peta-lis angustissimis calyce brevioribus, caule ramosissimo de-cumbente, bracteis scariosis. Hoffm. El. Genn. t. 5. St.graminea Lim. y . FL D. 415. Stell, fontana Wulf, aqua-tica Poll. St. uliginosa Roth. Engl. b. 1074. St. Dille-niana Leers. Larbrea *) aquatica St. Hil. non Ser. DeC.
Mierenartiges St. Q. 5. 6. Diese zarte Pflanze ist graugrün.Die Stengel wurzeln mit ihrer liegenden Basis; sie sind kahl, glänzendund vierkantig, sie werden handhoch und höher. Die entgegengesetz-ten Blätter sind verwachsen, kahl, geadert und an der Basis bewim-pert: die untersten sind eirund und an beiden Enden verschmälert; dieobersten eirund-lanzettförmig. Die einzelnen, an der Spitze stehendenStiele sind 1- und 2-blüthig; die seitenständigen finden sich zu dreien:der mittelste von diesen ist einblüthig und blüht zuerst; die beiden sei-tenständigen theilen sich gabelförmig, sie sind 3-, 5-blüthig und ausge-breitet. Es finden sich nicht nur Deckblätter an der Basis eines jedenblattachselständigen Stiels, sondern auch 2 entgegengesetzte an derTheilung der Stiele; die lanzettförmig und weiss'ich sind. Die lanzett-
*) Bei der Gattung Larbrea ist der Fruchtknoten an der Basis mitdem Kelche verwachsen, nicht frei, eigentlich eine Portulacee, vgl. Fl, germ.