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1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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789
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ORDO V.

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zettförmig, feingezähnt, behaart und gelblichgrün. Die zahlreichen, hell-sclmrlnchrothen Blütheu stehen dicht. Sie variirt mit weissen, fleisch-farbigen, scharlachrothen und gefüllten Biüthen. In Sibirien, Podolien.

2027. L. Flos cuculi L. petalis quadrifidis, capsuIasubrotuiida uniloculari. Engl.!). 573. Fl. D. 590.

Kuckucks- L. 2J. 5 7. Der aufrechte gegliederte Stengel wird12 Fuss hoch; er ist gefurcht, nach oben schmierig und hat ab-wärtsstehende Haare: die Gelenke sind aufgeschwollen und röthlich. DieBlätter stehen einander gegenüber und sind verwachsen, ganzrandig, zu-gespitzt und kahl; sie bilden einen Kreis an der Basis des Stengels.Der röthliche Kelch ist scharf und 10-streifig. Sie variirt mit weisserBlüthe. Auf nassen Wiesen überall. In Gärten auch gefüllt.

2028. L. Viscaria L. petalis infegris, capsula quin-queloculari. Engl. Bot. 788. El. D. 1032.

Klebrige-L. Pechnelke, tf. 5 7. Der aufrechte Stengel istfusshoch und höher; er ist einfach, gegliedert und kahl: unter den an-geschwollenen Gelenken findet sich ein schwärzlicher, schmieriger Ring.Die gegenüberstehenden Blätter sind verwachsen, lanzettförmig, zuge-spitzt, ganzrandig und an der Basis bewimpert. Die purpurrothen Biü-then bilden eine Endtraube; die entgegengesetzten Stiele sind gewöhn-lich 3-biüthig. Der häutige Kelch ist röthlich und 10-streifig, Die ver-kehrt-eiförmigen Kronblätter sind undeutlich ausgerandet. Die Scheide-wände der eirunden Kapsel entspringen in der Mitte der Klappen. Dernierenförmigen, scharfen Saamen sind sehr viele. Sie variirt mit weis-ser Blüthe. Auf Waldwiesen, Hügeln, Felsen häufig, fast überall.

2029. L. alpiua L. glabra, floribus densis urabel-lato-capilafis, petalis bifidis. Fl. D. 65. Bot. Mag. 394.Engl. b. 2254.

A1 p e n - L. $. U. Der einfache, aufrechte Stengel wird 2 3 Zollhoch. Die schmalen, linienförmigen Blätter sind spitzig. Der Kelch istaufgeblasen. Die tiefgespaltenen Kronblätter sind' purpurroth, spitzigUnd haben an der Basis der Platte keine Zähne. D» e Deckblätter sindfast durchscheinend. Es finden sich nur 4 Griffel. Auf den höchstenSpitzen des Krostis in Krain, Tyrol, Schweiz, Norden.

2030. L. diurna Sibth. calyce decemcostato, pe-talis subbifidis, capsulae apicibus recurvatis, foliis ovato-lanceolatis cauleque birsulis viscosis. L. diurna Sibth,