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CLASSIS X. SPECIES.
II. t. 92. (fase. 6. 30.) C. semidecandmm Lois. Lk.. — ß. C.viscidum Lk.
Zw erg - H. ©. 2— 4. Sehr schlank, öle Deckblätter nur mit schma-lem Hautrande, Blumenblätter länger als an vorigem. Sandäcker, Trif-ten, Hügel.
2036. €. vulgatum L. dense pubescens, foliisoyalibus, floribus aggregatis, petalis calycem aequantibus,capsulis elongatis adscendentibus. Rchb. pl. crit. III, 385.386. Engl. Bot. 789. — Myosot. arv. hirs. parpoßore albo.Vaill. Paris t. 30. f. 3. —• C. glomeratum Thiull. — C.viscosum Hüds. Curt. Lond. II. 94.
Gemeines H. G- 3 — 5. Es ist dem C, viscosum sehr ähnlich, aberseine Kapseln kleiner (wenigstens dünner), seine Blätter mehr eirund,als lanzettförmig. Die Blütlienstiele sind nicht schmierig, die Stengelzahlreicher, mehr nieder liegend, später blühend, länger dauernd. Dieäusseren Kelchblättchen am Rande nicht häutig. In mehreren LändernEuropa’s auf dürren Plätzen im ersten Frühling.
2037. C. bra cliyp et al u m Pers. gracile, villoso-canescens, foliis ellipticis, infloresceiitia laxe dicboloma,cal. corollarn sesquiloxigo. Rchr. pl. crit. III. 388. DeC. ic.plant, gall. t. 44. C. viscosum Pole. C. harbulatum"YVahlenb. carp. C. sirigosum Fries. Rchb. pl. crit. III.381. 382. C. canescens Hoiinem.
Kurzblüthiges H. Q. 3 — 5. Im südlichen Europa bis ins mitt-lere Deutschland, Schweden, an bewachsenen Felsen.
2038. C. tetrandrum Sm. Iiirsutuin, subvisciduin,floribus cpiadrifidis tetrandris, petalis biftdis calyce breviori-bus. Sagina cerasfoides "Wi ll1 k Engl, b. 166. C. dicho-iomum Ivrock. ? Esmarchia cerastoides Rciib. • Fl. gerin.
Viermänniges H. Q. 5. 6. Die faserige Wurzel treibt mehrereästige Stengel, die steifhaarig und etwas schmierig sind; sie breitensich aus und sind gabelästig. Die elliptisch - länglichen Blätter steheneinander entgegen: die obersten sind eirund. Die aufrechten Bliithen-stiele sind fast 8-mal länger als der Kelch und zuletzt abwärts gerich-tet, Der steifhaarigen , zugespitzten Kelchblättchen sind 4 , wovon diebeiden innern schmäler und am Rande vertrocknet sind. Die 4 weissenKronblätter sind verkehrt-herzförmig. Es finden sich selten 5 Staubfä-