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1 (1833) [Genera et species plantarum] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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CLASSIS X. SPECIES.

öffnet sich mit 5 Zähnen und enthält kantige, mit einem gekerbten Randeversehene Saamen. Auf ganz trockenen unfruchtbaren Sandfeldern;Bremen, Oldenburg.

2056. S. saginoides L. foliis opposil : s subulatismuticis nudis, pedunculis solitariis longissiinis glabris. Engl,b. 2105. PoLLiir. veron. II. t. 1. f. 2. Fl. dan, 1517.S. glabra Centur. siles. exsicc.

Mastkrautähnlicher Sp. ZI. 7. 8. Niederliegend, etwas ästig.Blätter verwachsen, Blüthenstieie endständig, so lang als der Stengel,einblüthig. Saamen nierenförmig, schwarzbraun, ohne Saum. Saldo,Schlesien, Norden.

2057. S. glabra W. foliis opposiiis filiformibus sub-aristatis, axillaribus fasciculatis, pedunculis solitariis pubes-cenlibus cernuis, petalis calyce longioribus. S. saginoidesAll. t. 64. f. 1.

Kahler Sp. 21. 6. 7. Auf dem Campo bei Bassano.

Der Acker-Sp. ist ein vorzügliches Futtergewächs; er nimmt mitdem schlechtesten Boden verlieb; wird begierig von dem Vieh gefressen;vermehrt die Milch und verdient daher zum Anbau allgemein empfohlenzu werden. Auch die Saamen sind zu benutzen.

DECAGYNIA, styli 10.

Phytol a c c a, Kermesbeere .

2058. Pb. decandraL. floribus decandris decagy-nis. Lam. ill. t. 393. f. 1. Schk. t. 126. Dill. Elth.t. 339. f. 309.

Gemeine K. 21.8. 9. Der ästige, ziemlich dicke Stamm wird 5 — 7Fuss hoch. Die fusslangen Blätter stehen zerstreut, sie sind spi-tzig, ganzrandig, schön grün und im Herbst roth. Die langen, gestiel-ten Trauben stehen den Blättern gegenüber; sie enthalten röthliche Blü-then mit rundlichen, hohlen, bleibenden Blättchen und einem gefurchten,flachgedrückten Fruchtknoten, der sich zu einer gleichgestalteten, flei-schichten, rothen Frucht ausbildet. In Virginien, der Barbarei, derSchweiz und in Oestreich am adriatischen Meere.

Die Frucht giebt eine schöne, rothe Farbe, womit man Weine undandere Sachen färbt. Die jungen Triebe können als Spinat genessenwerden. In den Apotheken führt man: Phytolaccae herba recens.