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Die Quellen, woraus der Verfasser schöpfte, sindaus den angeführten Schriftstellern zu erkennen. Da,wo sie ihn verliessen, oder sich wiedersprachen, hater, im ersten Falle, entweder geschwiegen, oder auseigenen Erfahrungen Zusätze gemacht; im zweitenFalle durch wiederholte Beobachtungen die Wider-sprüche hier und da zu lösen gesucht. Wie ihm daseine oder das Andere gelungen, mag der billige Ken-ner entscheiden.
Wenn der Verfasser von dem gewöhnlichenWege abgewichen ist, so brachten ihn entscheidendeAutoritäten dazu. Dahin gehört z. B. die Vertheilungder drei und zwanzigsten Klasse; die Versetzung man-cher Pflanzen in andere Klassen; die Wiederherstel-lung oder Beibehaltung älterer Benennungen.
Die aufgeführten Gewächse zerfallen in zweiHauptabtheilungen: in deutsche und ausländi-sche. Die Gattungen der deutschen sind mit Zah-len bezeichnet, die ausländischen nicht; die Artender ersteren sind gleichfalls numerirt, die ausländi-schen dagegen mit Buchstaben bezeichnet. Nur da,W'o sich in mancher Gattung gar keine inländischeArten fanden, sind sie sämmtlich numerirt.
Was die Beschreibungen der Arten betrifft,welche bald mehr, bald weniger vollständig sind, jenachdem dabei eine, oder die andere Absicht zumGrunde lag; so sollte der Liebhaber, den die, oft zukurze, Differenz über seine Pflanze noch im Zweifelliess, durch die Beschreibung ihrer übrigen, zuw’eilensogar mikroskopischen Theile, zur völligen Gewissheitkommen. Der Anfänger kann sich auf diesem Wege