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3 (1834) Phanerogamia, monoecia und dioecia, nebst allgemeinem Register / [Dr.Johann Christian Mössler]
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XV
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ein bändereiches Werk zu liefern; der kleine und ge-drängte Druck beweiset dieses unwidersprechlicli. Ausdiesem Grunde sind auch die Bemerkungen über denNutzen und Schaden, über die Anwendung undCultur der Gewächse so sehr kurz ausgefallen: essollten blosse Fingerzeige sein, um auf die Wichtigkeitvieler Arten und ganzer Gattungen aufmerksam zumachen; um Versuche mit mehreren Gewächsen zu ver-anlassen, die zuverlässig sehr wichtige Resultate gebenmüssen; und um dem denkenden Kopfe Stoff zu lie-fern, durch dessen Bearbeitung der forschende Geist aufdie vvohlthätigsten Entdeckungen geleitet werden kann.

Diese Ansicht kann und wird auch zur gänzlichenAusrottung jenes schädlichen, noch immer weit ver-breiteten, Vorurtheils das mehreste beitragen: dass dielieblichste aller Wissenschaften, die Botanik, bloss ineiner trockenen Kunstsprache und in der Kenntniss voneiner Menge barbarischer Namen bestehe.

Die Kalenderzeichen haben die gewöhnliche Be-deutung: von Bäumen oder Sträuchern ("};), von aus-dauernden (]/), von zweijährigen (<J) und von Som-mergewächsen (©)- Die Zahlen neben diesen Zeichengeben die Monate der Blüthenzeit an.

Um endlich dieses Buch so gemeinnützig als mög-lich zu machen, ist eine kurze Einleitung in die Ge-wächskunde, so viel nämlich hier davon abgehandeltist, vorausgeschickt worden. Sie steht in unmittelba-rer Verbindung mit dem erklärenden Verzeichnisse derlateinischen Ausdrücke, das darauf folgt, und diesessowohl als jene sollen einander gegenseitig erläutern.

In den Registern beider Abtheilungen sind auch