Vorrede
zum zweiten Bande der zweiten Auflage.
X3"m die Versendungszeit für den grössten Theil die-ses Werks nicht zu versäumen, hat sich die Verlags-handlung entschlossen, von dem sehr starken zwei-
ten Bande desselben, in zwei Abtheilungen, noch ei-
nen dritten zu sondern, so dass nur die Classen der
Diclinisten, nebst den Nachträgen und speciellem Re-
gister, bei unausgesetztem Bruck, um Johannis folgensollen, alles übrige aber von thätigen Botanikernschon w ährend der Frühlingsflora benutzt werden kann.
Hoffentlich wird man erkennen, wie bei demFortschreiten der Umarbeitung dieses gemeinnützigenBuches, die Idee, die deutsche Flora in demselbenvollständig zu bearbeiten, immer fester gehalten worden,so dass, um dieselbe einmal abgeschlossen zu erhalten,nur noch die Nachträge nöthig seyn w’erden, welche dasergänzen, was besonders im Anfänge, als jene Ideenoch nicht so streng befolgt wurde, etwa gefehlt hat.
Eine hiermit in Verbindung stehende und dieBelege für dies Buch sammelnde Unternehmung ist die
Flora Germanica exsiccata
oder
Normal-Herbarium der Flora von
^ Einige deutsche
Deutschland.
sehe Botaniker haben sich nämlich
vereint, eine deutsche Flora in getrockneten