XXYIH
deutschen Gewächse; auf eine der Sache angemessenevernünftige, d. h. ihren Habitus nicht veränderndeWeise zu cultiviren. Auf diesem Wege gelangt manzu den wichtigsten Resultaten, und meine Verehrungfür die Erfahrungen eines Bernhardi, Host, Linkund Schräder ist dadurch ebenso gewachsen, wie dasVertrauen in die Behauptungen so vieler Herbarien-Botaniker, welche von der belehrenden Nähe bota-nischer Gärten entfernt leben, geschwunden. Resul-tate darüber in den Beiträgen.
So ist es bei noch überdies veränderten Ansich-ten über die Bearbeitung des vorliegenden Buches,und bei immermehr amvachsenden Hiilfsinitteln ge-kommen, dass ich auch unter der Arbeit selbst, nocheine Menge von notliwendigen Einschaltungen, Zu-sätzen und Berichtigungen kennen lernte, ja es istallgemein bekannt, dass ich selbst in meiner Kupfer-sammlung der Plantäe crilicae noch manche deut-sche Gewächse abgebildet habe, welche noch nichtim Buche beschrieben oder citirt sind. Alle dieseZusätze, noch eine grosse Anzahl nicht aufgeführterArten, besonders der südlichen Flora enthaltend, er-scheinen unter unausgesetztem Druck in den Seite 1787angezeigten „Beiträgen für die deutscheFlora,“*) denn das Buch hatte ohnedies schon einefür den vom Verleger angesetzten höchst geringen
*) Sind nicht erschienen weil sich die zweite Auflage soschnell vergriff, dass der Verleger der dritten Auflage dadurchnicht vorgreifen wollte.