Zea.
ORDO II.
1671
chelspitzen *), Antheren zwischen ihnen so gross als ein Rübsaamenkorn,mennigroth fast scharlachroth, in 3 — 4 Plättchen zerfallend; Nüsschensehr selten, im spätesten Herbste, länglich, länger als die Deckblättchen.In den Wässern des nördlichen Deutschlands; in Mansfeld.
^ 5108. latifolia W- incrustans, inonstroso-irregu-laris. Ch . latifolia W* Berl. Sehr. III. p. 299. Rchb. pl.crit. ineil.
Breitblätteriger A. Die ganze Ch. latifolia beruht nebst ihremNamen auf einem Irrthume, indem die im Leben aufgeblasenen Schläuchedurch das Trocknen zusammenfallen, und dann flache Formen darbieten,übrigens ist die Ch. latifolia als eine verkümmerte und krüppelhafteForm der Ch. ceratophylla zu betrachten, und nach den ZeugnissenAgardiis und Waiilenbergs derselbe Zustand, welchen Linn. als Ch.tomentosa aufführt. In den südlichen Ländern hält man ganz andereArten für Ch. tomentosa, die französische Flora hat dafür die Ch. his-piila genommen, und Ch. aspera als hispida aufgeführt. So sind auchin allen deutschen Floren aus dem abschreibenden Zeitalter, die weni-gen daselbst aufgezählten Arten nicht richtig bestimmt. Die sogenannte.Cliara latifolia findet sich in Deutschland besonders bei Berlin; woherwir sie in vielen und vollständigen Exemplaren vergleichen.,
Ordo II.
TRIANDRIA, stamina 3.
Zea, Mays, TVelschkom.
5109. Z. Mays L. foliis integerrimis. Schk. t. 283.Beackw. t. 547.
Gemeiner M. ©. 7. 8. Der aufrechte, dicke Halm ist kahl, gestreiftund 3 — 6 Fuss hoch. Die sehr langen und breiten Blätter sind lan-zettförmig und lebhaft grün; ihre langen Scheiden kantig gestreift;das Blatthäutchen ist sehr kurz. Die männlichen Blüthen bilden an derSpitze eine liand - bis fusslange, vielblüthige, abgesonderte Rispe; die'leiblichen stehen in den Winkeln unter den männlichen in mehrerenAeliren; ihre sehr langen, fadenförmigen, herabhängenden Griffel bilden
*) Sowohl die bei den Charen sogenannten Deckblätter als auchsolche abgesetzte Stachelspitzen sind natürlich nichts anders als neueGlieder.
107 *