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3 (1834) Phanerogamia, monoecia und dioecia, nebst allgemeinem Register / [Dr.Johann Christian Mössler]
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1673
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ORDO II.

1673

Tj'plio;

rtissima ist zu Feststellung einer Diagnose, fernerer Untersuchung zuempfehlen, und scheint in mehreren Gegenden Deutschlands mit vorigerverwechselt zu werden.

5113. T. latifolia L. foliis liriearibus planis, spicautraque cylindrica approximata. Fl. D. 645. Schk. t. 281.Sv. Bot. 520.

Breitblätterige R. Q. 6. 7. Die dicke kriechende Wurzel hat anden Gelenken Fasern, die quirlförmig stehen. Der aufrechte, ..ganz ein-fache, beblätterte Stengel ist dick, rund, kahl, ohne Knoten, mit einemschwammigen Marke angefüllt und 4 8 Fuss hoch. Die abwechseln-den, sehr langen Blätter sind gestreift, steif, schwertförmig, ganz kahl,auf der einen Fläche ziemlich erhaben und umfassen den Stengel ge-nau röhrenförmig. Die dicke, sehr dichte Endähre ist nackt und unge-fähr fusslang: abwärts wird sie schwarzbraun; aufwärts dicht mit gel-ben Antheren besetzt. In Sümpfen, Gräben.

S p a rga u i u m , Igelkolbe.

5114. Sp. er ec tu jo L. foliis basi Iriquetris, lateribusconcavis, pedunculo comimini ramoso, stigmate'iineari. Sp.ramosum Smith. Engl. b. 744. Schic. 282.

Aestige I. 1\. 6 8. Die kriechende Wurzel treibt einen aufrechten,2 3 Fuss hohen Stengel, der rund, kahl, und nach oben nackte, hin-und hergebogene Aeste hat. Die kahlen, gestreiften Blätter sind an derWurzel nach oben hin schwertförmig, am Stengel umfassend, aufrechtabstehend, abgekürzt und flach. Die Blüthenköpfe wechseln ab, sindungestielt und vielblüthig; die untersten sind weiblich; die obern männ-lich, mehr an der Zahl und mehr einander genähert. Die Staubgefässesind länger als der braune Kelch mit spatelförmigen Blättern. DieNarben sind einfach oder gepaart. An Flussufern, in Gräben, Sümpfen.

5115. Sp. simplex Sm. foliis basi triquetris, lateri-bus planis, pedunculo coinmuni siinplici, stigmate Iineari.Engl. b. 745. Schk.. t. 282. Sp. erectutn, ß. Lin.

Einfarbige I. Zf. 6 8. Sie ist kleiner als vorige; die 3 -kantigen,Weit schmaleren Wurzelblätter haben fast ganz flache Seiten; der Sten-gel ist ganz einfach; die obern männlichen Blüthen sind ungesticlt, dieWeiblichen kurzgestielt; der grüne Kelch ist spitzig und verloren ge-zähnelt; die Narben sind einfach. Auf Sandboden in stehenden Ge-wässern.