Vignea.
ORDO II.
1675
mis ovalis acutxs, foliis culmisque laevibus, radice repeute.Engl. b. 543. Fl. D. 369. Schk. Carices t. A. 1. C■ Lin-naeana Host. gram, austr. 3. t. 77. C. laevis Hopte.
Getrennte V. 4 — 6. Die aufrechten, stumpf 3-kantigen, ge-streiften, glatten Halme sind mehr oder weniger an der Basis beblät-tert und verlängern sich fruchttragend wie die folgenden.. Die aufrech-ten, borstenförmigen Blätter sind 3-kantig, an der Basis umfassend undkürzer als der Stengel. Die kahlen Scheiden sind glatt j das Blatthäut-chen ganz kurz. Die linienförmigen, aufrechten Aehren enthalten vieleBlüthen, deren eirunde, stumpfe Bälge braun und mit einer grünen Li-nie bezeichnet sind; die untersten sind am kürzesten. Die eirund-zwei-kantige Kapsel zieht sich bei der Reife an der Basis etwas zusammen,ist anfangs aufrecht abstehend, dann horizontal ausgebreitet, (ß. paral-lela Lakstab. ) endlich zurückgebogen. Die eirunden Nüsschen sindplanconvex. An der Basis der männlichen Aehre finden sich bisweilen1 — 3 weibliche Blüthen. Auf Moorwiesen durch ganz Deutschland ').
5118. V. Davalliaua Sm. spica simplici clioica,fructibus recurvalis oblongo - lanceolatis demurn nervosismargine superne, foliis culmisque retrorsum scabris, radicefasciculata. Smith Linw. transact. Schk. Car. t. A. q.w. f- 2. Fl. dan. 369. Sv. Bot. 551. C. dioica Host.g. 1. t. 41. Sturm 50.
Davallische V. 2{. 5. 6. Die faserige Wurzel treibt aufrechte, ganzeinfache, 3-kantige und gestreifte scharfe Halme, die fruchttragend weitlänger werden, sich niederbeugen und in einander verflechten. Die bor-stenförmigen Blätter sind 3-kantig und an den Enden scharf. Die auf-rechten, vielblüthigen Aehren haben die Grösse der vorigen, und braune,eirunde, spitzige, kielförmige, am Rande vertrocknete Bälge. DieFrüchte sind lanzettförmig, etwas 3-kantig, an der Spitze der Kantenscharf, geschnabelt, stark gestreift, haben eine vertrocknete, ganzran-dige Mündung, mit der Zeit stehen sie abwärts gebogen ab, werden
’) Es ist indessen zu bemerken, dass dies keineswegs heissen soll,diese Arten wären auf Deutschland beschränkt. Die Riedgräser habeneine so grosse Verbreitung, .dass wohl wenige Deutschland eigenthüm-lich sein dürften, und mehrere selbst über Europa’s Grenzen hinaus-gehen. Sobald jeder Sammler seine Arten mit den citirten Abbildun-gen streng vergleicht, wird sich noch mancher neue Fundort ergeben.