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3 (1834) Phanerogamia, monoecia und dioecia, nebst allgemeinem Register / [Dr.Johann Christian Mössler]
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1675
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Vignea.

ORDO II.

1675

mis ovalis acutxs, foliis culmisque laevibus, radice repeute.Engl. b. 543. Fl. D. 369. Schk. Carices t. A. 1. C Lin-naeana Host. gram, austr. 3. t. 77. C. laevis Hopte.

Getrennte V. 4 6. Die aufrechten, stumpf 3-kantigen, ge-streiften, glatten Halme sind mehr oder weniger an der Basis beblät-tert und verlängern sich fruchttragend wie die folgenden.. Die aufrech-ten, borstenförmigen Blätter sind 3-kantig, an der Basis umfassend undkürzer als der Stengel. Die kahlen Scheiden sind glatt j das Blatthäut-chen ganz kurz. Die linienförmigen, aufrechten Aehren enthalten vieleBlüthen, deren eirunde, stumpfe Bälge braun und mit einer grünen Li-nie bezeichnet sind; die untersten sind am kürzesten. Die eirund-zwei-kantige Kapsel zieht sich bei der Reife an der Basis etwas zusammen,ist anfangs aufrecht abstehend, dann horizontal ausgebreitet, (ß. paral-lela Lakstab. ) endlich zurückgebogen. Die eirunden Nüsschen sindplanconvex. An der Basis der männlichen Aehre finden sich bisweilen1 3 weibliche Blüthen. Auf Moorwiesen durch ganz Deutschland ').

5118. V. Davalliaua Sm. spica simplici clioica,fructibus recurvalis oblongo - lanceolatis demurn nervosismargine superne, foliis culmisque retrorsum scabris, radicefasciculata. Smith Linw. transact. Schk. Car. t. A. q.w. f- 2. Fl. dan. 369. Sv. Bot. 551. C. dioica Host.g. 1. t. 41. Sturm 50.

Davallische V. 2{. 5. 6. Die faserige Wurzel treibt aufrechte, ganzeinfache, 3-kantige und gestreifte scharfe Halme, die fruchttragend weitlänger werden, sich niederbeugen und in einander verflechten. Die bor-stenförmigen Blätter sind 3-kantig und an den Enden scharf. Die auf-rechten, vielblüthigen Aehren haben die Grösse der vorigen, und braune,eirunde, spitzige, kielförmige, am Rande vertrocknete Bälge. DieFrüchte sind lanzettförmig, etwas 3-kantig, an der Spitze der Kantenscharf, geschnabelt, stark gestreift, haben eine vertrocknete, ganzran-dige Mündung, mit der Zeit stehen sie abwärts gebogen ab, werden

) Es ist indessen zu bemerken, dass dies keineswegs heissen soll,diese Arten wären auf Deutschland beschränkt. Die Riedgräser habeneine so grosse Verbreitung, .dass wohl wenige Deutschland eigenthüm-lich sein dürften, und mehrere selbst über Europas Grenzen hinaus-gehen. Sobald jeder Sammler seine Arten mit den citirten Abbildun-gen streng vergleicht, wird sich noch mancher neue Fundort ergeben.