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3 (1834) Phanerogamia, monoecia und dioecia, nebst allgemeinem Register / [Dr.Johann Christian Mössler]
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1752
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1752

CLASSIS XXI.

Juglans.

Gemeiner W. Tj. Er blüht 4 — 5 mit dem Ausbruch der Blätter.Sein ungewöhnlich schneller Wuchs bringt ihn zu einer Höhe von 60—80 Fuss; seine jüngsten Zweige sind glänzend olivenbraun und wciss-punktirt. Die abwechselnden Blätter sind ungleichpaarig gefiedert; siebestehen aus 5, 7, 9 oder 11 spitzigen, kahlen, wohlriechenden Blätt-chen , wovon das äusserste am grössten und längsten gestielt ist; siehaben in den Aderwinkeln kleine Haarbüschel. Die männlichen Kätz-chen sind dick, lang und griingelblich; ihre braunen Schuppen sind5 — 6 Mal getheilt oder gezähnt und enthalten 18 — 24 Staubgel'ässe;die weiblichen sitzen zu 2—3 an der Spitze der Zweige. Der Frucht-knoten ist drüsig behaart und trägt 2 — 3 sehr grosse, warzige Nar-ben. Die rundliche Steinfrucht hat eine grüne, weisspunktirte, zuletztolivenbraune Bedeckung , welche bei der Reife aufspringt und die Nussfallen lässt. Er variirt mit sehr grossen, dünnschaligen Nüssen; mitkleinen sehr festen; mit etwas grösseren, dünnschaligen Nüssen, wel-che am wohlschmeckendsten; mit sehr späten Blüthen. Es finden sichauch Stämme, die 2 Mal tragen. Er kam aus Persien nach Italien,von da nach Deutschland unter dem Namen: welscher Nussbaum.

5336. J. nigra L. foliolis numerosis lnnceolalisserratis subpubescenlibus, fructibus globosis punclalo-scabris.Wangh. B. t. 8. f. 20. Jacq. i. r. t. 191»

Schwarzer W. t;. 5. Er wächst in 40 — 50 Jahren zu einer Höhevon 50 — 60 Fuss. Die Rinde an den jährigen Zweigen ist hellbraunund hat weissliche Punkte; an den jungen Trieben Hellgrün und drüsigbehaart. Die abwechselnden Blätter haben rundliche, weichbehaarteBlattstiele und 18 — 21 sehr kurzgestielte Blättchen, wovon die mit-telsten am grössten, eirund-lanzettförmig, zugespitzt, nur an der Ba-sis ungezähnt und ganz feinrunzelig sind. Sie haben einen schwachen,gewürzhaften Geruch. Die männlichen Kätzchen enthalten lockerste-hende, 5-lappige Schuppen mit 15 — 20 Stauhgefässen: die weiblichenstehen zu 3 — 4 auf 2-4-zölligen Stielen. Der drüsige Fruchtkno-

ten trägt 2 lange, schmallanzettförmige Narben, die mit röthlichenBorstendrüsen besetzt sind. Die Steinfrucht ist erhaben punktirt, grün,wohlriechend und enthält eine etwas zugespitzte, schwarze, kraus-uud tief eingerissene Nuss. Von Pensylvanien bis Florida hinab.

5337. J. cinerea L. foliis numerosis oblongo-lanceolatis serratis sublus pubescenli-niollibus, petiolis vis-cosis, fructibus oblongo-ovatis. Wangii. B. t. 9. f. 2*Jacq. ic. r. t. 192. J. oblonga De Roi.