CLASSIS XXI.
1762
Corylus.
sich mehrere Abarten in Rücksicht der Früchte und des Kelches (Zel-lermiss). In Wäldern,
5354. C. tubulosa L. slipulis oblongis obtusis, ca-lycibus Iractus lubuloso - cylimlraceis a])ice coarctatis iuciso-denlatis, ioliis subrolundis cordatis acuminalis. Guimi*. t. 152.C. rubra Rohkh. C. maxima Du Ror. V. Gleichen Abb. t.5. C. arborescens MuEScaiiAUSEtr.
Lamberts-H. Tj. 1 — 3. Er wird höher (40 — 50 Fuss) als dervorhergehende. Die Rinde des Stammes ist branngrau und etwas auf-gerissen ; der Aeste kastanienbraun und, weisslieh punktirt und die derjüngeren braun und rostfarbig. Die Blätter sind runder und grösser,5.1 Zoll lang und 4.] Zoll breit, aber nicht so runzelig und oben anden Hauptnerven tiefer eingeschnitten, kurz zugespitzt, am Rande wel-lenförmig eingesohnitten und sägeziihnig, auf beiden Flächen röthlieh-grauhaarig; sie stehn auf runden, langen, behaarten Stielen. Die Blü-then sind grösser. Die längliche Nuss ist bei der Reife rothbraun, auder Spitze mit einer feinen Wolle bedeckt, hat eine dünnere Schalemit einer rothen Haut und einen Kern von süsserem Geschmack. DieHülle reicht bis zur Spitze und verengert sich. Es finden sich grössereund’kleinere, auch weisse Nüsse. Im südlichen Europa und Deutschland.
5355. C. Colurna L. stipulis lanceolatis acuminatis,calyce fructus (luplici: exterlore inullipartito; inferiore tri—parlilo; laciniis palmalis, f'oliis subrolumlo-ovatis cordatis.Sejj. Mus. 1.1. 27. Schic, t. 305.
Byzantinischer H. 1 ). 4 — 5. Er wird ein ziemlicher Baum, dereine korkartige, rissige Rinde hat; seine hellbraunen Zweige sind mitborstenförmigen Haaren besetzt. Die Blätter sind von der Grösse desgemeinen II., zugespitzt, gross eingeschnitten gezähnt, und diese Zähnewieder dicht gezähnt; ihre Oberfläche ist mit zerstreuten, anliegendenHaaren; die untere mit weichen bedeckt. Die Blüthen sind etwasgrösser als an der gemeinen II. Die Früchte sitzen zu 3, 4, mit sper-rig ausgebreitetem, 3 Mal längerem Kelche als die Nuss. Die Zähnedes äusseren Kelches sind pfrieinenförmig; jeder Einschnitt des innernist vielspaltig und jeder Spalt hat 3 — 4 pfriemenlormige Zähne. Diegrosse, rundliche Nuss ist niedergedrückt. In Oestreich.
Das Holz des gemeinen 11. ist dem Korbmacher fast unentbehrlich,er flicht daraus die feinsten und weissesten Körbe. Auch dient es zuReifen und anderem Flechtwerk. Aus den jüngeren Aesten verfertigt