1774
CLASSIS XXI.
Pinus.J
sehr spitzig geschuppt. Die Zapfen werden nach 2 Jahren reif; sind1.’ Zoll lang, rothbraun, glänzend, mit buckligen, an der Spitze ver-dickten Schuppen. Auf Moorgrund der Gebirge; Oestr. Krain, Salzb.Sclüesien.
5376. P. uncinata Ram. foliis gemlnis longioribusslriclis glnucescentibus, slrobilis ovalo-oblongis oblusis, squa-inis imcinato - gibbosis (einbryone septemlobo). P. sangui-nea Lai>.
Haken-K. 1). 5. 6. Besonders durch die in einen Haken auslaufen-den Schuppenhöcker ausgezeichnet. Pyrenäen, westliche SchweizerAlpen.
5377. P. Pinaster Att. foliis geminis margine sub-asperis, conis oblongo - conicis folio brevioribus basi allenua-lis, squainis echinatis. Lamb. of Pin. t. 4 — 5. Don. arb.II. t. 29. n. 4. P. viariliina Lam.
Italische K. 1). 6. Sie ist der gemeinen Kiefer ähnlich, hat aberausgebreitete Aeste. Die 3 — 4 Zoll langen Blätter sind am Bandeeinwärts gebogen, etwas rauh und auf der Rückseite erhaben. Diehäutige, zerschlitzte Blattscheide ist länger als bei der gemeinen I(.und enthält gemeiniglich 2 Blätter. Die verkehrt-eirunde, 1 Zoll langeFrucht ist kleiner als die Blätter. Die Blüthcu sind denen der gemei-nen K. ähnlich. Auf dem Litorale *_).
5378. P. austriaca IIost. foliis geminis nigricanli-bus strobilos ovato-conicos palenlissiinos superantibus, ntnen-tis inasculis cyliiulricis lerminalibus vcrlicillalis. P. PinasierSchult. Oestr. Fl.
Oestreichische Schwarz-K. t). 5. 6. Der P. silvcslris ähnlich,Nadeln dichter stehend, schärfer, mehr abstehend, 1’ —4J Zoll lang,schwarzgrün, männliche Kätzchen walzig, nach der Spitze verschmälert,stumpf, um die Endknospen quirlständig, der Kamm der Staubbeutelsehr ausgebreitet; Zapfen erst aufrecht, einzeln oder zu zwei bis vier,bei der Keife' gelblich, die Schuppen haben eine reine Spitze, wie dievon P. rubra. In felsigen Wäldern, in Oestreich, um Baden, im Priel.
5379. P. Pinea L. foliis geminis: primordialibus ci-
*) Die in Wcstphalen wachsende I*. maritima bleibt uns bis zunäherer Untersuchung noch zweifelhaft.