ORDO VI.
1785
Cupressus.
Blättchen wird bei alten Bäumen noch ein Mal so gross und gelb.Zweige und Blätter riechen angenehm. Die kleinen Kätzchen sind dun-kelbraun : die männlichen haben schildförmige Schuppen; die weiblichenmehr rundliche zusammengedrückte Fruchtknoten. Die erbsengrossenZapfen sehen anfangs bläulich und grau gepudert aus, zuletzt dunkel-braun mit rauhen Schuppen und kleinen linienförmigen, gerändertenSaamen. In Nordamer.
Das gelbröthliche Holz des erstem ist fein, leicht; zähe; als Bau-holz im Freien fast unverweslich und leidet von keinem Wurme; esnimmt eine feine Politur an. Mit den Zweigen färbt man gelb undbraun. Er verträgt den Schnitt, giebt schöne Hecken und Lauben undverbreitet einen angenehmen Geruch. Man vermehrt ihn durch Saa-men, Ableger und Stecklinge; er verträgt unsern Himmelsstrich sehrgut. — Der chinesische L. ist etwas empfindlicher und verlangt vor-züglich in der Jugend eine geschützte Lage. Die Vermehrung ist die-selbe. Das Holz des wcissen L. ist leicht und wird daher häufiger zumSchiffbau benutzt. Der Aufguss auf die Holzspäne wird als Gesuinl-lieitsthee genossen. 1
Cupressus, Cypresse.a. Cupressus Mirb. strobili squamae contiguae.
5394. C. seinpervirens L. ramulis quadraugulis,foliis quadrifariam inibricalis oblusis adpressis convexis,strobilis globosis, squamis miilicis, ramis strictls. Schk.
t. 310.
Gemeine C. 5. Sie wird 20—30 Fuss hoch und ist immer grün.Ihre Rinde ist braun. Die kurzen Blättchen machen die Zweige 4-kan-tig. Das männliche Kätzchen ist eiförmig, dicht geschuppt, an jederSchuppe befinden sich 4 sitzende Antheren: die weiblichen haben unterjeder Schuppe mehrere Fruchtknoten mit rührigen Narben. Der harteZapfen hat stumpfe Schuppen mit kantigen Nüssen. In der Levante,Krain.
b. Schubertia Mirb. strobili squamae imbricatae.
5395. C. dislicha Lixx. foliis distiche paleuli-bus. Cupressus dislicha. Ltnst. Schk. t. 310. Taxodiumdislichum .Rich. Schubertia dislicha Mikb.
^irginischc C. t). 5. Dieser schöne Baum wird 70 — 80 Fusshoch und 3 — 4 Fuss dick. Sein Wuchs ist kegelförmig und er ästet