Ricinus.
ORDO VI.
1787
sis, capsulis pendulis
squamulosis luberculatis.
Croton
linctorium Lins. Lam.,1
ill. 790.
Gemeine L. ©. Fast vom Wuchs des Solanum villosum.
Südfrank-
reich, Nizza, Corsica.
Bei Montpellier zu Bereitung des Lakmuses.
Ricinus, TVundcrhaum.
5398. R. communis L. foliis peltalis pahnatis,lobis lanceolalis serratis, caule herbaceo pruinoso, stigma-tibus tribus apice bifidis, capsulis eebinatis. Lam. ill. t.792. Schk. t. 312. Haynf. Arzng. X. 48. R. vulgarisBlacicvv. t. 148.
Gemeiner W. O- 7. 8. Dieses schöne Gewächs wird 6, 8, lOFusshoch; es hat einen rührigen Stengel und dergleichen Aeste, die baldgrün, bald mehr oder weniger bereift sind. Es finden sich an 2 Fussbreite Blätter mit 7— 10 ungleich und scharf sägezähnigen Blättchen;sie sind ganz kahl und haben drüsige Stiele. Die weiblichen Blüthenstehen über den männlichen; diese enthalten ästige Staubfäden mit dop-pelten Antheren ; jene aufrechte Griffel und hinterlassen grüne Früchtemit Fleisch-Borsten besetzt. In Ostindien.
Die Saamen dieser Pflanze wirken als ein heftiges Purgirmittel undman gebrauchte: llicini vulgaris seu Calaputiao majoris semina. Manbereitet aus den Körnern durch Auspressen oder Kochen ein fettesOel, Oleum llicini , das bei hartnäckigen Verstopfungen als Purgirmit-tel dient. — Man säet sie zeitig ins Mistbeet und setzt die Pflanzenim May in eine milde, sehr nahrhafte Erde ins Land» Im Glashauselässt sie sich 4 — 5 Jahre im Topfe erhalten.
Momordica, Springgurhe.
5399. BI. E lateriu in L. fructibus ellipsoideis his-pidis, foliis cordatis hispidis obtusis dentatis, cirrhis nullis.Schk. t. 313. Hayne Arzng. VIII. 45. Cucumis agreslisElackvv. I. 108. Ecbalium — Rich.
Gemeine Sp. ©. 6. 7. Der kantige, liegende Stengel ist hohl und
2_3 p uss lang. Die fleischigen Blätter sind etwas kantig, graugrün
und steifhaarig. Die ziemlich grossen Blüthen in den Blattwinkeln sindgelb; 2 Staubfäden der männlichen Blüthen enthalten eine doppelte