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3 (1834) Phanerogamia, monoecia und dioecia, nebst allgemeinem Register / [Dr.Johann Christian Mössler]
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1792
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1792

CLASSIS XXI.

Bryonia. |

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und ist, wie die Blattstiele und die Rippen auf der Unterfliiche derBlätter, mit vielen kleinen Stacheln besetzt. l)ie gestielten Blätter sindscharf zugespitzt und gezähnt. Die gelben Blüthen stehen in den Blatt-winkeln. Die Früchte finden sich anfangs grün, zuletzt ganz gelb;aber auch anfangs vveiss und endlich gelblich. Das Yaterland ist nichtbekannt.

Die Koloquinte ist gehr bitter und wirkt drastisch. Man kennt:Colocynlliidis pulpa, semina. Sie gehört, wie die Propheten - Gurkeund Melone, ins Mistbeet; beide letztere sind eine kühlende, ange-nehme Speise. Die Frucht der zweiten Art ist unter dem. Namen:Anguric, Arbusc, bekannt. Sie wird häufig roh und auf mancherleiWeise bereitet genossen. In den Apotheken führt man: Citrulli semina.Man behandelt diess Gewächs wie den Flaschcn-Kürbis. Von der Me-lone führt man: Melonis semina. Die Benutzung der gemeinen Gurkeist bekannt genug. Auch von ihr gekraucht man: Cucumeris semina.

Bryonia, Zaunrübe.

5414. B. alba L. foliis cordalis quinquelobis den-lalis calloso-punclalis scabris, floribus racemosis, i'ruclu ni-gro. Fl. dan. 813. Schk. t. 316. Hayne Arzng. VI. 23.

Weisse Z. ZJ. 5 — 7. Die dicke, spindelförmige Wurzel ist weiss-lich; sie treibt mehrere , kletternde Stengel, die hin - und hergobogen,kantig und scharf sind. Die abwechselnden, gestielten Blätter sindbuchtig und stehen den spiralförmig gedrehten Gabeln entgegen. Diewinkelständigcn Blüthen haben Stiele; sie sind gelblich, grün geadertund enthalten halbgetrennte Geschlechter. Die männliche Blüthe ent-hält 3 Staubfäden mit 5 Antheren: die ersten beiden jeder mit 2, derdritte mit einer Anthere versehen; überdiess ein 3-kantiges Ncctariuiu.Die kugelrunde Beere ist bei der Reife schwarz; sie ist 3-fücherig undenthält in jedem Fach gewöhnlich 2 Saamcn, die eirund und etwasrunzelig sind. Au Zäunen und Hecken.

5415. Br. dioica L. foliis pabnato-quinquelobisutrinque calloso - scabris, floribus racemosis dioicis, Iriiclnrubro. Jacq. a. t. 199. Blackw. 1. 37. Engl. Bot. 439.Hat ne Arzng. VI. 24.

Rothbeerige Z, V,. 6—9. Die grosse, fleischige Wurzel ist vveiss,scharf und betäubend giftig; ihre jährigen Stengel heben sich mit Ga-beln in die Höhe, sind kantig, scharf und sehr lang. Die abwechscln-