Zaullioxylmn.
ORDO V.
1837
5478. Sp. inermis Moexcii. foliis oblongo-ovalis,fructibus inermibus. Sp. glahra Mill. Sp. oleracea ß. Link.BIokis. sect. 5. t. 30. f. 2.
Sommer-S. <J. 5. 6. Unterscheidet sich: durch länglich-eirunde
Blätter, die sich zuweilen breit eirund und ziemlich fleischig finden;und durch glatte Saamen. Er wird häufig gebaut, heisst in den Gär-ten holländischer oder grosser Spinat , bleibt sich immer gleich , undist mehr für die Kälte empfindlich.
Beide sind bekannte Küchengewächse. Sonst führte man: Spinaciaeherba , semina.
Cannabis, Hanf.
5479. C. sativa L. foliis digitales. Lam. ill. t. 814.Schic. t. 325. Hayne Arzng. VIII. 35.
Gemeiner H. O- 6 — 8. Der aufrechte, steife Stengel ist kantig,steifborstig, ästig und 3 — 4 Fuss hoch; seine entgegengesetzten,langgestielten Blätter bestehen aus'lanzettförmigen, zugespitzten, anbeiden Enden verschmälerten, sägezähnigen, steifhaarigen und genervtenBlättchen; das mittelste ist am längsten, die an den Seiten werdenkleiner. Die männlichen Blüthen bilden eine lange Endtraube; dieweiblichen stehen einzeln in den Blattwinkeln. Die männliche Pflanzeist zarter, niedriger und blasser. An Wegen unter der Saat verwil-dert; häufig angebaut; stammt aus Persien.
Die mannigfaltige Benutzung des Hanfes zu Stricken, Tauen,Kammertuch , Segeltuch u. a. D. m. ist allgemein bekannt; deswegenist er einer der wichtigsten Handelsartikel. Auch die Abgänge davonWerden häufig gebraucht. Die starken Stengel des Hanfs geben leichteSpatzierstöcke lür Frauenzimmer; die Blätter werden unter den Tabackgemischt; in nördlichen Gegenden isst man den gerösteten Saamen sehrgern zum Brote; er ist ein Lieblingsfutter vieler Vögel und giebt eingutes Oel. Man gebraucht: Cannabis semina, oleum. Die frischePflanze ist betäubend.
H u m u 1 u s , Ilopfen.
5480. H. Lupnlus L. canle volubili anguloso sca-bro, foliis oppositis petiolatis cordalis tri-rjuintpielobis ser-ra lis scabris. Fl. D. 1239. Eugl. Bol. 427. Schic, i,326. Hayxe VIU. 36.