Buch 
6 (1840) Spezielle Zoologie. Eingeweidewürmer; Seequallen; Sternthiere; Polypen; Infusorien / von F.S. Voigt
Entstehung
Seite
11
JPEG-Download
 

II

I. Eingeweidewürmer. Uelmintstn.

Leben ausschließlich in andern lebendigen Thieren.

Entstehen durch primitive Erzeugung.

Haben keine entschiedene Cirkulation.

Keine Respirationsorgane.

Keine eigentlichen Sinnesorgane.

Haben zum Theil einen Kopf mit mehreren Mäulern.

Keine äußeren Bewegungsorgane.

Und eine wurm- oder blascnförmige Gestalt.

II. Scequallen. L.eLleptiLe.

Leben schwimmend in der See.

Haben kein geschlossenes Cirkulatisnssystem.

Keine Respirationsorgane.

Haben einen Mund mit gewöhnlich vielen Saugern.

Keinen gesonderten Aster.

Sind mit äußerlichen Organen besezt.

Und zeigen eine strahlig - scheibenförmige, glockenförmige oderblasenförmige Gestalt.

III. Sternthiere. Lekinostermsta.

Leben in der See.

Haben eine derbe, oft steinharte Haut.

Aenßere Bcwegungsorgane und andere.

Einen freien Darm und meist After.

Deutliche Athmungs- und Cirkulationsorgane.

Und Spuren von Nervensystem, aber keine entschiedenen Sin-neswcrkzeuge.

IV. Polypen. 2«opli)'ta.

Leben in der See und im Süßwasser.

Zeigen eine blüthen- oder glockenähnliche Gestalt.

Sihen mit ihrem Hintercnde fest.

Haben eine Magenhöhle ohne Aster.

Sind um den Mund mit Fangarmen im Kreise stehend besezt. *Und setze» großentheils einen Kvrallenstvck ab.