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Mehr vereinigt findet man daS Liebliche derNatur mit dem Erhabenen, in den Gegenden
von Quadrupede» ist der Norden, im Vergleich mit dendem Aequator genähertere» Gegenden, erstaunlich arm;reicher schon au Arten des Geflügels und vcrhältnißmäßigam reichsten an Insecte», obgleich die Jnsectenfauna desNordens an Menge der Arten sehr weit, selbst hinterder in unsere» Gegenden zurücksteht. Eben so ist derNorden arm an phänoganuschen Gewächsen; sehr reichdagegen an Arten von Krpptogamcn; und unter diesenzeichnen sich wieder an Artenreichthum die auf einer derniedrigsten Stufen der Organisation stehenden, lichenen-arrigen Gewächse aus. Selbst in der leblosen Naturnimmt man ein ähnliches Verhältniß wahr. An Krystal-lisationen ist der Norden im Ganzen arm; reich dagegenan mannigfaltigen, nicht krystallisirten Mineralkörpern. —Die Einfachheit der Natur des Nordens ist aber auch inden Formen, Farbe» und Zeichnungen der Geschöpfe aus-gedrückt, die in Hinsicht der Mannigfaltigkeit und Schön-heit der Bildung, denen in südlicheren Gegenden weitnachstehen.
Die Natur des Nordens zeigt ihre Größe besondersin der Menge von Individuen, welche ungleich bedeuten-der, als in unseren Gegenden ist. Legionen von Rattenund Mäusen bevölkern Norwegen und Schweden. DieAnzahl der Mücken ist in Lappland so groß, daß derReisende im Sommer dort die Lust durch einen Florfiltriren muß. Dichte Nadelholzwaldungcn bedecken dengrößten Theil des bewohnbaren Nordens; das Rennthicr-invvs überzieht in Lappland die größten Fläche» undSteinflcchte» kommen in solcher Menge vor, daß Nor-wegen und Schweden von einigen ihrer Arten ganze