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Umrisse nach der Natur / Joh. Friedr. Ludw. Hausmann
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verdanken, um so mehr haben sie mit dem Ge-steine zu kämpfen, durch welches sie ihren Wegbahnen mußten. Da, wo sie jenes nicht zuüberwältigen vermochten, stürzen sie, ihrer An-strengungen überdrüssig, mit furchtbarem Getöse,oft ihrer ganzen BreitL nach, von einer hohen,schroffen Wand herab. An die Felsen, welchediese mächtigen Wasserfalle beschränken, lehntsich kühn eine Schaar von Sägemühlen, umdie durch den Sturz vermehrte Kraft des Was-sers zum raschen Umtriebe ihrer Räder zunutzen.

In der rauheren Jahrszeit kleiden sich dienordischen Gegenden zwar in ein ganz anderes,aber darum nicht minder schönes Gewand. Dieunermeßlichen, mit Krystallen überzogenen Eis-flachen, an der Stelle der Seen; ihr abstechen-der, dunkelgrüner, durch das nimmer welkendeNadelholz gebildeter Saum; die von der Sonllebeleuchteten Schncegipfcl des höheren Gebirgesund die aquamarinfarbncn Eiszapfen, welche dieglasurtcn Felsen Massen verbrämen gewährenAnblicke von unbeschreiblicher Schönheit, diedurch den fast beständig heiteren, dunkelblauenHimmel noch um Vieles erhöhet wird. In derallergrößten Pracht zeigt sich aber das winterlicheKleid des Nordens, wenn des Nachts bei ster-nenklarem Himmel, die hellen, bläulichen oder