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und an ihre Stelle treten Eichen mit abfallen-den Blättern und Kastanien. Diese Baumehalten bis zu einer Höhe von etwa 3000 Fußan; darüber hinaus wird die Buche der vor-herrschende Baum, in dessen Begleitung zuwei-len verschiedene Nadelhölzer (Tinus Tirea,1'. sylveslris, Taxus baccala) erscheinen. Ineiner Höhe zwischen fünf- und sechstausend Fußwird die Buche, gleich der Kiefer, zumkriechenden Strauche und Alpenpflanzenkommen hie und da zum Vorschein. Diese sindin noch größerer Höhe bis zu etwa 7500 Fußallgemein verbreitet und mit ihnen VacciniumMyrlillus, Avbulus Uva ursi , Juniperus nana.Nur einzelne Bergspitzen in den Abruzzen —Gransasso, la Majella, Velino — über-steigen diese Region *).
Die Vegetation zeigt sich in den mittlerenund unteren Theilen Italiens hinsichtlich des
*) Diese Uebersicht der Vegetativns-Regionen, wobeidie Hohen-Angaben sich zunächst aus den mittleren Theilder Apenninen (42° — 43°) beziehen, ist aus dem klas-sischen , früher bereits angeführten Werke meines verehrtenFreundes Schouw entlehnt (S. 474 — 476), dem diePflanzengeographie schon so viel verdankt und dessen mehr-jährige, eben so gründliche als mühevolle Durchforschungjenes Gebirges, uns hoffentlich bald ein umfassendesWerk über die Vegetativns-Verhältnisse desselben schen-ken wird.