in
Riefen nicht die Staunen erregenden Aquädukteund zahllosen anderen Baureste der Eampagna,in der Umgebung der ihre alte Macht noch jetztin ihren Denkmälern verkündigenden Roma, demWanderer zu; sagten es nicht die Bewunderungund Entzücken einflößenden Tempel der vor Jahr-tausenden blühenden Posidonia unzweideutig aus:"Auch auf diesem von der Natur ursprünglich ge-segneten, aber vom Menschen vcrwahrlosetcn Bo-den , lebte einst eine zahlreiche, begüterte Be-völkerung so würde es als ein schwer zu lö-sendes Räthsel erscheinen können, daß derselbeBoden, der in anderen Gegenden Italiens diereichsten Früchte trägt, dort dieselben zurückweist.Aber die Ursachen jenes traurigen Verfalles lie-gen nicht fern. Italien lehrt durch die grellstenKontraste, daß der Wohlstand der Länder nichtvon der Natur allein, sondern in einem nochweit höheren Grade von der durch weise Gesetzegeregelten und geschützten Thätigkeit ihrer Be-wohner abhängig ist.
Die Pyrenäen
im Vergleich mit den Alpen.
Die Pyrenäenkette bildet das Band, wo-durch Spanien nebst Portugal an das übrige