Abhang der Si'crra, gegen den Muth acen, ist jgrößten Theils mit immergrünen Eichen besetztund etwa von 6000 Fuß Höhe an, beginnt derNockenbau, der bis in die Nahe des Schneeshinan reicht *). Weiter östlich ist der Kornbauweniger verbreitet. Wenn man von dem an-muthig gelegenen, von Oelbaumpflanzungen undZypressen umgebenen Dorfe Alcolea gegen diePuerta de la Ragua hinansteigt und dieHöhen der gewaltigen, von Wasscrrissen durch-schluchteten Schuttmassen am Fuße der Sierraerreicht hat, so begegnet man zuerst auf den fel-sigen, von Erde fast ganz entblößten Flächen,hie und da kümmerlichen Rebenpflanzungen, biszu dem, etwa auf dem ersten Drittheil desGebirgsabhangcs gelegenen, armseligen DorfeBayarca. Hier überrascht eine beinahe ganzDeutsche Vegetation : Pappeln, Eschen, Flie-dern; dazwischen Brombeeren, Weißdor-nen (welche am 5ten Mai in Blüthe standen),
*) Ich verdanke diese Notizen Herrn WilhelmSchulz, in dessen angenehmer Gesellschaft ich zu An-fange des Maies 1829 von Berja aus über dieSierra Nevada nach Granada reiste; der spater dieeben bezeichneten Gegenden besuchte und auch den Gipst!des M u l h a c e n bestieg, an dessen Ersteigung wir früherdurch den noch zu weit verhreitcten Schnee verhindertwurden.