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worden, daß »eben die schon bestehende Soolenleitung nachTrannstein eine zweite Röhrcnfahrt von Reichenhall bis Ham-mer eingelegt und von da an eine eigene Leitung fortgesübrtwurde.
Die ganze Länge der Soolenlcitung von Bcrchtcsgadenbis Rosenhcim belauft sich auf 3?0'089Fuß bayer., oder IL'/zdeutsche Meilen, und mit Zurechnung der besonderen Streckevon Hammer bis Trannstein 14 Meilen. Hievon beträgt diein der neuesten Zeit errichtete Zuleitung der Sinkwerkssoole vonBerchteSgadeu nach Reichenhall etwa den vierten Theil derLänge sohin 4 deutsche Meilen.
Die Leitung ist in hölzernen Röhren von 4 — 5 Zoll Weitegelegt, nur wo dieselbe im Drucke oder frei liegt, sind guß-eiserne Röhren angewendet.
Wegen der zu übersteigenden Höhen waren an mehrerenPunkten Maschinen nothwendig, um die Soole in Soole-behälter (Reserven) so hoch zu heben, daß sie den folgenden mitSelbst-Gefälle zugeführt wird.
Die Anlage dieser Maschinen richtete sich nach örtlichenVerhältnissen und nach den Gelegenheiten zur Heibeiführungder Aufschlagwässer; daher die Druckhöhen, das Gefälle unddie Eintheilung der Standpunkte der Maschinen in der Längeder Leitung nicht gleich seyn konnten.
Auf der ganzen Leitung von BerchteSgadeu bis Rosenheim bestehen außer der oben beschriebenen Hebe-Maschine imHauptbrunnhause zu Reichenhall jetzt noch 11 Soolenhebe-Maschinen, wovon 3 bei der Zuleitung von Berchtesgaden nach Reichenhall und 8 bei der Ableitung nach Traunstein und Rosenheim wirksam sind.
Die bei der ersten Leitung an drei Stationen, am Salz-