Einleitung.
der frühesten Zeit des grauen Alterthumshaben sich besonders vier Völker große Verdiensteum die Erdkunde erworben: die Phönicier, Car-thager, Griechen und Römer. Die ersten durchHandlung zur See, die beiden letzten hauptsäch-lich durch Kriege und Eroberungen zu Lande.
Der in dem Menschen nie gestillte Durstnach Eigenthum, und seines Geistes immer re-ges Streben nach Vergrößerung des Besitzes,wodurch er sich ein entscheidendes Uebergemichtin der bekannten Welt zu erwerben bemüht ist,machen ihn mit einer Menge Länder und Völ-ker bekannt, von denen er früher kaum eineAhnung, oder doch nur höchst mangelhafte Be-griffe hatte.
Er erlangt dadurch Nachbarn, und-mit ih-nen neue Freunde oder Feinde, von denen erVortheil zu hoffen oder Schaden zu fürchtcrihat, und deren Zustand und Handlungsweiseihm aus diesem Grunde nicht gleichgültig seynkann. — So gewinnt die Erdkunde, wenn dieMenschheit verliert! Wenn nach der Vereini-gung kleiner Völkerschaften in große Nationender Gesichtskreis sich erweitert hat, wenn durchKriege, durch Handel und mancherlei Verkehrdie ersten Stufen der Cultur bereits erstiegenEevgr. Entd. u 1