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CLASSIS XI.
Halesia.
venis subtus pilosis, alis fructus aequalibus. Cav. diss. t.186. Lamahk. ili. t. 404. Schk t. 127.
Yierflügelichte H. 1). 5. Dieser Strauch wird an 6 — 7 Fus»hoch; die braune Rinde der Aeste ist von abgelösten Fasern der Längenach gestreift. Die gestielten Blätter wechseln ab, sie sind fein säge-zähnig. Die Blattstiele haben weisse Haare, aber keine Drüsen. Diegestielten, weissen Blüthen hängen herab, sie sitzen an den Seiten derZweige zu 2 — 3 zusammen. Blüthenstiel und Kelch sind mit weiss-lichen Haaren bekleidet. Der Griffel ist länger als die Krone. Dieverkehrt-eirunde Frucht ist mit dem Griffel bekrönt. In Carolina.
Man vermehrt sie durch Ableger und amerikanischen Saamen.
Canella, Canelbaum.
2061. C. alba Swartz in Act, Soc. Lin. Lond.1. t. 8. Hayne Arzngw. IX. 5. IVinterania Canella Linn.C. TVinlerana Gaertn. 1. t. 77. f. 2.
Weis s er C.' t). Sein Stamm ist ganz gerade, aufrecht und von 10— 50 Fuss Höhe. Aeste finden sich nur nach oben.' Man erkennt ihnsogleich an seiner weisslichen Rinde. Die gestielten Blätter stehen ohneOrdnung; sie sind länglich, zugespitzt, ganzrandig, ungencrvt, lederartigund dunkelgrün-glänzend. Die kleinen, selten offenen Blüthen sind vio-lett. Die Kelchlappen sind fast rund, hohl, kahl und häutig. Die läng-lichen, hohlen Kronblätter stehen aufrecht und sind länger als der Kelch:2 davon sind etwas schmäler. Das Honiggefäss ist so lang und so hin-fällig als die Kronblätter. Die (21) Antheren sind sitzend. Der eirundeFruchtknoten hat einen walzenförmigen Griffel mit 2 runzeligen Narben.Die Saamen haben eine glänzende, zerbrechliche Decke. Auf den west-indischen Inseln.
Er ist sehr gewürzhaft und erfüllt die ganze Nachbarschaft zurZeit der Blüthe mit Wohlgeruch. Die getrockneten Blüthen, im warmenWasser erweicht, haben einen sehr lieblichen Geruch; die Blätter rie-chen stark nach Lorbeer; die glänzend schwarzen Beeren riechenschwächer. Die Rinde stand vordem in grossem Ansehen. In den Apo-theken führt man: Canellae albae cortex , und setzt sie an die Stelleder Winterrinde, die sie mit Vortheil behaupten kann. In dem Handelist sie unter dem Namen: weisser Zimmt , bekannt
P e g a n u m , Harmala.
2062. P. Harmala L. foliis multifidis, caule herba-