Lytlmim.
ORDO II.
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zahlreichere und schmälere Blätter; und durch doppelt kleinere Bläthenund Früchte. Auf feuchten Plätzen; Südeuropa.
Das gemeine Bl. hat zusammenziehende und stärkende Kräfte; esenthält Farbe- und Gerbestoff. In den Apotheken gebraucht man: Sa~licariae ( Lysimachiae purpureae') herba.
DIGYNIA, styli 2.
Agrimonia, Odermennig.
2068. A. Eupatoria L. foliis caulinis interruptepinnatis: foliolis oblongo-ovatis grosse serratis, spicis elon-gatW Engl. b. 1335. El. D. 588. Gaektn. 1. t. 73.f. 3. Schk, t. 128. Hayne Arzngw. II. 19.
Gemeiner O. 71- 6 — 9. Der ganz einfache, aufrechte Stengelwird 2 Fuss hoch und höher, er ist zottig. Die abwechselnden Blättersind gestielt und behaart: nur die grossem Blättchen stehen einandergegenüber; die kleinern zwischen den grossem Paaren. Die kurzge-stielten Blüthen sind entfernt in verlängerten Aehren und haben bor-stenförmige Deckblätter. Der bleibende Kelch ist mit hakenförmigenBorsten besetzt; der andere Kelch ist 2-blätterig. Die Kronblättcr ste-hen mit einem schmalen Nagel in dem Kelche. Es finden sich 10 — 20Staubgcfässe. Die unächte, 2-fächerige Nuss, ist von dem verhärtetenKelche entstanden. Auf Wiesen, an Wegen in ganz Deutschland.
2069. A. repens L. foliis pinnatis: foliolis oblon-gis , inferioribus diminutis, extimo integerrime decurrente,petalis calyce duplo longioribus, fructibus lappaceis infimissubgeminis. A. odorata Ait.
Wohlriechender O. Z{. 7. Dieses buschige, wohlriechende Ge-wächs hat einen behaarten Stengel von 3 Fuss Höhe. Die abwechseln-den Blätter bestehen aus 11 — 13 gegenüber stehenden Blättchen, dieungestielt, zugespitzt, wenig behaart sind und zwischen sich viele klei-nere Blättchen haben. Die gelben Blüthen bilden lange Aehren, undalle Thcile sind mehrmals so gross als an voriger Art. ln Italien, denRheingegenden bei Dollendorf.
2070. A. Agrimonoides L. foliis caulinis tematis,fructibus glabris. A. Agrimonoides Jacq. Coli. Moris, s. 5.t. 34. f. 9. Spallanzania — Pollin. Aremonia — Neck.Amonia — Neste.