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2 (1833) [Classis XI. Genera. Dodecandria...] / [Dr.Johann Christian Mössler]
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CLASSIS XI.

Euphorbia,

gehört ins warme Treibhaus; liebt Wärme und Trockenheit; man ver-mehrt und behandelt sie wie die Cactns, denen sie im Wuchs sehr ähn-lich ist. — Die Euphorbien und fast alle Gewächse mit 3-fachen, 3-fächerigen Saamenkapseln gehören zu den Pflanzen, welche meisten-theils giftige Eigenschaften besitzen. Sie enthalten gewöhnlich einenmilchartigen, mehr oder weniger scharfen, harzigen Saft, welcher dieMilch rosenroth färbt. Vielleicht enthalten sie haltbaren Farbestoff. —Von der kreuzblütlerigen führt man: Cataputiae minoris semina; vonder Sumpf-W.; Esulac majoris radix, cortex radicis, herba; von derrundblätterigen W. : Esulae rotundifoliae herba; und von der Cyprcs-sen-W.; Euphorbia cypressina s. vulgaris s. Esula minor rccens. DerSaft der süssen JE. ist ohne alle Schärfe. Ein Aufguss auf die graveWolfsmilch soll in der Lustseuche sehr wirksam sein,

DODECAGYiMA, styli 12.

Semperyiviun, Hauswurz.

2112. S. tecto rura L. foliis ciliatis, propaginibus pa-tulis, floribus dodeenndris dodecagynis, parastemonibus cu-neiformibus carunculnlis.* Stuhm VI. 23. F.ngl. b. 1320. EI.D. 601. Hayhjk Arzg. Sedum tectorum, $cor.

Gemeine H. Z{. >. 8. Die Wurzel treibt mehrere, rosenartige, ausBlättern bestehende Sprossen und einen aufrechten, weichbehaarten,saftigen Stengel, der fusshoch und höher wird. Die eirund-lanzettför-migen Blätter sind fleischig, kahl und ungesticlt: die des Stengels wech-seln ab. Die purpurrothen, einseitswendigen Blilthen sind ungesticlt undäusserlich behaart; sie bilden abstehende, gekrümmte Trauben. Dielanzettförmigen Kronblüttcr sind an der Basis verwachsen. Sie variirtin Rücksicht der Blüthenstiele ungemein. Auf Mauern, Dächern, Hügeln,

2113. S. montan um L. foliis integerrimis pubes-centibus, propaginibus patulis nudis, petalis lineari-elongatis,Jacq. a. app. t. 41. Stuhm D. El. VI. 23.

Berg-H. tf. 7. 8. Die Blättchen der Rosetten sind eirund. Der Sten-gel wird 7 — 8 Zoll hoch; er ist, wie die Blätter, weichbehaart, röth-lich und tragt auf seiner Spitze hellpurpurrothe Blüthen mit 12 — 15gehr schmalen Kronblättern. Diese sind ohne Haare, sie endigen sichaber in kleine, steife Stacheln. Auf Gebirgen; Oestr. Tyrol, Schlesien.

2114. S. E uniti! F. Bji. loliis glanduloso -pubescen-